Butjadingen - Bereits vor Jahren sprach Dr. Peter Breckling, Generalsekretär des Deutschen Fischerei-Verbandes, im Nationalparkhaus und Museum in Fedderwardersiel über „Leere Meere“ und thematisierte damit die weltweite Überfischung der Meere. Inzwischen zielt die Politik europaweit mit Reformen darauf ab, die Nutzung der Meere nachhaltig auszurichten.
Dies ist das Thema des Vortrages, den Peter Breckling anlässlich der Butjadinger Kunst- und Kulturwochen „Gezeiten“ am Dienstag, 3. September ab 19.30 Uhr wiederum in Nationalparkhaus Museum hält. Wie in den Vorjahren sponsert die Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung diese Veranstaltung.
Der Generalsekretär wird zunächst klären, was Nachhaltigkeit in der Fischerei konkret bedeutet. Er wird die erforderlichen Maßnahmen beschreiben und erläutern, wie die Vorschriften umzugestalten und deren Folgen abzuschätzen sind. Ein Beispiel dafür ist die kürzlich erlassene neue Beifangverordnung.
Für die Fischerei zeichnet sich ab, dass die Nachhaltigkeitswende unerwartet schnell und erfolgreich verläuft. Eine positive Entwicklung bedeutet letztlich mehr Fisch, mehr Arbeitsplätze und mehr Wohlstand, das auch vor Butjadingens Haustür.
Eine weitere „Gezeiten“-Veranstaltung findet am Mittwoch, 4. September, ab 19 Uhr in der Gaststätte „Rondell“ am Burhaver Strand statt. Beim beliebten Neptun-Singen, ein offenes Singen für jedermann, werden alte Volkslieder, Plattdeutsches und ein neuer Song erklingen.
Michael Mendelsohn begleitet die Sänger auf der Gitarre, Myriam Mendelsohn singt und dirigiert. „Gemeinsames Singen ist ein altes Kulturgut, es befreit die Seele, bringt die Menschen zueinander. Viele Gründe, um mitzumachen“, so Organisatorin Renate Knauel.
