Herr Kunst, in der aktuellen Saison hat die Speelkoppel das Stück „Nich Heven un nich Höll“ aufgeführt, eine Komödie, aber nicht eben ein Schenkelklopfer. Wie ist die Saison gelaufen?
KunstRecht gut. Die Zuschauerzahlen entsprechen denen des Vorjahres, wir konnten sie halten. Insgesamt liegt die Zahl erfahrungsgemäß bei etwa 1800.
In diesem Jahr ist turnusgemäß das Sommertheater dran, das der vor kurzem verstorbene langjährige Leiter und Regisseur der Speelkoppel, Kord Struthoff, vor langer Zeit initiiert hatte.
KunstNach dem Tod von Kord und auch aus organisatorischen Gründen haben wir uns entschlossen, das nächste Sommertheater um ein Jahr zu verschieben. Im Vorfeld haben wir uns eine Auswahl von Stücken zum Lesen besorgt. Die Entscheidung, welches der Stücke wir aufführen, ist aber noch nicht getroffen.
Wolfgang Liebegeld, einer der Akteure der Speelkoppel, hatte in dieser Saison den Autor von „Nich Heven un nich Höll“, Wolfgang Binder, eingeladen. Ist der gekommen?
KunstJa, bei der Aufführung in Klein Ippener war er dabei. Wolfgang hat ihn dort befragt, ob er sein Stück denn wiedererkannt habe. Binders Antwort war wohl scherzhaft gemeint: „Am Titel“.
Die jeweils letzte Aufführung in der Saison, das wäre in diesem Jahr die am 29. März in Adelheide, fällt ja bei der Speelkoppel traditionell etwas aus dem Rahmen. Ist wieder etwas Überraschendes geplant?
KunstIch nehme mal an. Aber es rückt ja keiner damit raus. Wir hatten zum Beispiel schon den Fall, dass die Bühnenbauer die Aktiven damit überraschten, dass sie die Bühne spiegelverkehrt aufgebaut hatten. Oder den Fall, dass eine Tür verschlossen war. Ich erinnere mich auch daran, dass einer der Mitspieler in einer Szene eine etwas ausgefallene Kleidung trug. Er kam im Tanga.
