Cloppenburg - Das Integrationsprojekt „Nähen und Reden im Café“ der Diakonie Cloppenburg, organisiert in Kooperation mit dem Familienbüro der Stadt, dem Familienzentrum und der evangelischen Kirchengemeinde, ist gut angelaufen. Jeden Freitagvormittag treffen sich rund 13 Frauen im Schwedenheim an der Friesoyther Straße, um gemeinsam zu nähen und zu plaudern. Die Frauen stammen überwiegend aus Syrien, aber auch aus Marokko oder dem Irak. Unterstützt werden sie von Cloppenburgerinnen. Die Leitung obliegt Karina Sommer und Barbara Hannig.

Teils fertigen die Frauen neue Kleidungsstücke an, teils bessern sie gebrauchte Kleidung aus. Gleichzeitig lernen sie den Umgang mit den Nähmaschinen, während ihre Kinder von Julia Meißner betreut werden. „Es macht viel Spaß und ist so lustig“, zeigte sich Aveen Ibrahim, die seit acht Monaten in Deutschland ist und sich schon gut verständigen kann, begeistert.

Doch es geht nicht nur ums Nähen, schließlich liegt der Fokus des Projekts auf der Integration. Die Frauen können an vielen weiteren Angeboten des Familienzentrums teilnehmen. Im Sommer ist darüber hinaus ein gemeinsames Fest im Park des Schwedenheimes mit Spezialitäten aus den verschiedenen Herkunftsländern geplant. „Uns ist wichtig, dass dieses Projekt nicht alleine da steht, sondern in das Konzept und die Struktur des Familienzentrums eingebunden ist“, so Maria Klippert, Koordinatorin der Einrichtung.