Parasiten, Viren, Krankheiten und Pflanzenschutzmittel setzen den Bienen zu: Der Imkerverein Jeverland meldete in diesem Frühjahr deutliche Verluste – mehr als 30 Prozent des Bienenbestands sind tot.

„Deshalb hoffen wir auf viel Sonne und Wärme, viele Blüten und Pollen – das würde unsere Bienenvölker stärken“, sagt Imkervereins-Vorsitzende Almuth Garmers.

Um den Bienen zu helfen, hat der Jeverland-Bote der   gemeinsam mit dem Imkerverein und dem Wangerländer Landwirt Peter Fimmen Saatgut für Bienenweiden zusammengestellt: Die  -Bienenweide besteht aus einer Mischung einjähriger Blütenpflanzen, die auf die Bedürfnisse der Bienen abgestimmt ist. Die im Saatgut enthaltenen Blühpflanzen versorgen die Bienen bis in den Herbst mit Pollen und Nektar.

„Wenn möglichst viele Menschen solche Bienenweiden anlegen würden, dann wäre den Bienen sehr geholfen“, meint Almuth Garmers. „Daher hoffe ich darauf, dass ganz viele Leute ein Plätzchen in ihrem Garten finden.“

Die  -Bienenweide sollte ab Mitte Mai ausgesät werden. Es reicht, die Saaten oberflächlich einzuarbeiten.

Die feineren Saaten regnen ein. Ein Tütchen Saatgut reicht für zehn Quadratmeter.

Wer eine schöne Bienenweide aus dem Saatgut ziehen konnte, der kann sich unter Tel. 04461/96  53 11 bei der Redaktion melden. Wir kommen gerne für ein Foto vorbei.

Die kostenlosen Tütchen mit dem Bienenweide-Saatgut können in der Redaktion des Jeverland-Boten, Am Kirchplatz 9 in Jever, abgeholt werden. Zu erreichen sind wir täglich von 10 bis 19 Uhr.