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KULTUR Maike Horn-Körner erlebt Überraschungsprogramm

USU

NEERSTEDT - Großer Bahnhof auf der Neerstedter Bühne: Mehr als 120 Gäste sind jüngst zur Verabschiedung der Tanzpädagogin Maike Horn-Körner gekommen. Wie berichtet, hat sie nach rund 20 Jahren die Leitung des Tanztheaters Hexenbesen abgegeben. Sie ist mit der Neerstedter Bühne eng verbunden, denn im einzigen Theater im Landkreis wurden stets und sehr erfolgreich die Produktionen des Tanztheaters aus der Gemeinde Hatten in der Adventszeit aufgeführt.

Maike Horn-Körner und ihre Tänzerinnen hatten alle Mitglieder des Förderkreises, ehemalige Tänzerinnen, die Eltern der aktuellen Kompanie, Sponsoren und weitere Personen, die dem Hexenbesen verbunden sind, zu einer nichtöffentlichen „allerletzten“ Aufführung des aktuellen Stücks „Die Prinzessin und der Drache“ eingeladen. Nach einem Sektempfang war „Die Prinzessin und der Drache“ zu sehen. Monika Hannink, eine der beiden Vorsitzenden des Förderkreises: „Während des nicht enden wollenden Applauses überreichte der Förderkreis Blumen an Maike Horn-Körner, Angelika Steffens (Kostüme), Hanna Freiberg (Ton), Karl Pätau (Beleuchtung), Lutz Lindemann (Beleuchtung). Die Tänzerinnen erhielten das Gruppenbild, das alle Mitglieder der Kompanie 2008 in den Kostümen von ,Die Prinzessin und der Drache’ zeigt.“

Erhard Hofemann, Vorsitzender des Vereins Neerstedter Bühne, bedankte sich bei Maike Horn-Körner ebenso wie Karl Pätau, eines der Gründungsmitglieder des Vereins Neerstedter Bühne und bis 2004 1. Vorsitzender.

Auf der Bühne erfuhr Maike Horn-Körner dann von einem „Überraschungsprogramm“. Die aktuelle Kompanie, ehemalige Tänzerinnen und der Vorstand des Förderkreises gestalteten es.

Die drei „Kleinsten“, sechs „Mittleren“ und sieben „Großen“ des aktuellen Ensembles bedankten sich bei ihrer Ballettmeisterin mit jeweils einem selbst ausgedachten Tanz. Danach ließen ehemalige und aktuelle Tänzerinnen in einer Retrospektive einige Höhepunkte der Revue passieren. Größtenteils in Originalkostümen und mit Originalrequisiten zeigten die Tänzerinnen Ausschnitte aus vielen Stücken. „Eine grandiose Gemeinschaftsleistung“, so Monika Hannink.

Der Förderkreis zeichnete Personen, die sich in besonderer Weise über Jahre hinweg für das Tanztheater Hexenbesen eingesetzt haben, durch die Verleihung des „Hexenbesen 2008“ aus: Es waren Katharina Horn (stellvertretend für alle Tänzerinnen), Sieglinde Hoffmann (stellvertretend für alle Eltern), Hanna Freiberg (Ton), Karl Pätau (Beleuchtung), Angelika Steffens (Kostüme).

Kulturelle PErle

„Die Region

im Oldenburger Land wird um eine kulturelle Perle ärmer sein", sagte Helmut Hinrichs, langjähriger Hatter Gemeindedirektor und zuletzt Bürgermeister, in seiner Laudatio auf Maike Horn-Körner. Als „langjähriger Wegbegleiter, ideeller Förderer und Vater einer der Tänzerinnen" hob Hinrichs neben der künstlerischen Leistung besonders die sozialen Verdienste der scheidenden Tanzpädagogin hervor.
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