NEERSTEDT - Abschiedsstimmung auf der Neerstedter Bühne: Seit der Wiedereröffnung des einzigen Theaters im Landkreis Oldenburg Ende der achtziger Jahre ist das Tanztheater Hexenbesen ein Stammgast. 1989 ergriff die Leiterin Maike Horn-Körner sofort die Gelegenheit, diese Bühne für eigene Aufführungen zu nutzen. Das war der Ursprung von „Hexenbesen“ mit seinen jährlich neuen Produktionen. Daraus entwickelte sich eine Erfolgsgeschichte, denn die alljährlichen Vorstellungen im Neerstedter Theater erfreuten sich stets großen Zuspruchs. Mit dem neuen Stück „Die Prinzessin und der Drache“, der 20. Produktion in Folge, verabschiedet sich das Tanztheater Hexenbesen von seinem Publikum. Der Grund: Maike Horn-Körner gibt ihre Tätigkeit als Ballettmeisterin bei der TSG Hatten-Sandkrug. zum Jahresende auf.
Auch in diesem Jahr haben die Kinder und Jugendlichen der Ballett-Abteilung im Alter von neun bis 19 Jahren wieder ab September das neue Stück einstudiert, mit dem sie in der Adventszeit auf der Neerstedter Bühne auftreten. Jetzt sehen sie der Premiere am 30. November entgegen. Horn-Körner hat wieder eine Geschichte als Text für das Tanztheater eingerichtet, Musik ausgewählt und die Choreographie erstellt. Zeitgleich hat sie mit Angelika Steffens vom Oldenburgischen Staatstheater die Kostüme entworfen. In den Herbstferien wurde intensiv geprobt, täglich im TSG-Ballettsaal sowie an vier Tagen im Jugendhof Steinkimmen. Seit den Herbstferien wurde ein bis zwei Mal an den Wochenenden geübt.
Das Stück basiert auf „Wie Prinzessin Ludmilla den Drachen eroberte“ von Bettina Wenzel. Hier ist einfach alles anders als gewohnt: Der Drache will nicht kämpfen, die schöne Prinzessin ergreift selber die Initiative und der Königssohn strebt nach Größerem, als ein armes, schwaches Mädchen aus den Fängen eines gefürchteten Drachen zu befreien. Jeder der Drei widersetzt sich den Erwartungen und nimmt sein Leben selbst in die Hand.
www.neerstedter-buehne.de; www.tsg-ballett.de
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