NEERSTEDT - Als sich der Vorhang hob, war das Lampenfieber der jungen Darsteller verflogen. Am Ende war das Publikum restlos begeistert.
Von Frank Jacob
NEERSTEDT - Gelungene Premiere am Denkmalsweg: Das Tanztheater Hexenbesen aus Sandkrug zeigte am Sonntag auf der Neerstedter Bühne die Uraufführung seines neuen Stückes „Die Froschprinzessin“. Die Vorstellung war ausverkauft, das Publikum am Ende restlos begeistert.„Es ist sehr gut gelaufen“, freute sich Maike Horn-Körner nach der Aufführung. Sie hatte den Text in Anlehnung an das Buch „Esmeralda, Froschprinzessin“ von E. D. Baker geschrieben und sich auch um Choreographie, Inszenierung und Regie gekümmert.
„Für die Kinder war es ein toller Erfolg“, berichtete die Regisseurin, die weiß, dass die Premiere immer etwas ganz Besonderes ist.
Sechs Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren wirkten erstmals mit und waren entsprechend aufgeregt. Doch auch die übrigen Darsteller blieben vom Lampenfieber nicht verschont. Als sich allerdings der Vorhang hob, waren alle ganz in ihrem Element.
Die ersten Szenen führten in die Geschichte der eigenwilligen Prinzessin Mimi (gespielt von Dorette Sengespeik) ein, die den verhassten Prinz Ottofried heiraten soll. Sie flüchtet jedoch in den Sumpf, wo sie auf einen Frosch trifft, der behauptet, der verzauberte Prinz Charleston (Elena Kasig) zu sein, den Mimi durch einen Kuss zurückverwandeln könne. Als sie ihm schließlich den Gefallen tut, verwandelt sich die Prinzessin jedoch selbst in einen Frosch.
Natürlich wendet sich am Ende alles zum Guten. Doch bevor zum Schluss alle Darsteller gemeinsam Charleston tanzen, denn Charleston kann man nicht nur küssen, sondern auch tanzen, wie Mimi schließlich feststellte, hat die Froschprinzessin einige Abenteuer zu bestehen. Dabei trifft sie auf amüsante Charaktere wie Major Brummer (Finja Hartig), auf Sumpfpflanzen, Fliegen und weitere Frösche.
Insgesamt 16 Kinder und Jugendliche wirkten an der Aufführung des Stücks mit, Angelika Steffens kümmerte sich um die aufwendigen Kostüme.
