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Neubürger-Empfang „Moin“ klingt nach neuer Heimat

OLDENBURG - „Moin, moin“ in Oldenburg: So hat Oberbürgermeister Gerd Schwandner am Montagabend 230 Neubürger im Kulturzentrum PFL begrüßt. Und bewies seinen Zuhörern dann auch gleich mit werbeträchtigen Schlagzeilen aus der gesamten deutschen Presselandschaft, dass die Zugezogenen sich für die richtige Stadt entschieden haben. Talente, Technologie, Toleranz und Tradition – diese vier T’s würden für die Übermorgenstadt Oldenburg stehen, erklärte Schwandner bei dem Empfang, den die Stadtverwaltung und die

NWZ

  organisiert hatten.

Die Beliebtheit der Stadt belegt auch die Statistik. Rund 5000 Bürger ziehen pro Halbjahr nach Oldenburg, erklärte der Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes, Ralph Wilken. Am Stichtag 30. September 2011 lebten hier 161 464 Oldenburger. Und diese seien überraschend mobil: Jahr für Jahr kämen 11 000 Menschen neu dazu, 10 000 würden die Stadt wieder verlassen und etwa 10 000 ziehen innerhalb der Stadtgrenzen um.

Doch nicht nur Daten und Fakten, sondern auch viele wertvolle Ratschläge erhielten die Neubürger, die ins Kulturzentrum gekommen waren: Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, gab einen Überblick über die vielfältigen Kulturangebote, von Museum über Theater bis zu Konzerten, und warb eindringlich für den Besuch des Lamberti-Markts.

Ralph Wilken erklärte von A wie Ausweis bis Z wie Zulassung, welche Anliegen Bürger wo erledigen können. Die Sparten des Oldenburger Sportangebotes stellte Doris Hedemann vom Amt für Kultur und Sport vor. Bei einer Tombola verloste Michael Exner, Leiter der Oldenburger

NWZ

 -Lokalredaktion, attraktive Preise, darunter den Oldenburg Wein aus Südafrika, der auch beim Oldenburger Grünkohl-Essen in Berlin ausgeschenkt wird.

Musikalisch wurden die Neubürger von einer kleinen Delegation des Oldenburgischen Kammerorchesters willkommen geheißen. Die neun Streicher ließen zunächst die Harmonien des Divertimento in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart erklingen. Dann stimmten sie ihre Zuhörer mit einem Menuett aus Wilhelm Friedemann Bachs Sinfonie in F-Dur schon einmal auf die Vorweihnachtszeit ein.

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Stefanie Dosch
Stefanie Dosch Politikredaktion/Newsdeskmanagerin
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