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Neubürgerempfang Freude wecken an Stadland

SEEFELD - Die Beweggründe für einen Umzug in die Gemeinde Stadland sind vielfältig. Mal sind es die gute Luft und die wunderschöne Landschaft, die Menschen wie Familie Bürger aus Barchfeld im Wartburgkreis aus Thüringen dazu bewegt haben, nach Seefeld zu ziehen. Dann wieder sind es auch familiäre Schicksalsschläge wie bei Angelika Hover aus Düsseldorf, die eher unfreiwillig in die Wesermarsch gekommen ist und sich jetzt sehr wohl fühlt in ihrer neuen Heimat. Beim Neubürgerempfang der Gemeinde Stadland mit Unterstützung der

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  in der Seefelder Mühle hieß sie Bürgermeister Boris Schierhold am Mittwochabend willkommen.Nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des Seefelder Mühlenvereins, Cornelia Iber-Rebentisch, wollte Boris Schierhold von den anwesenden Neubürgern wissen, wer denn aus südlichen Bundesländern zugezogen sei und war völlig überrascht, als sich lediglich Angelika Hover meldete. Die meisten Neu-Stadlander kämen also aus dem Norden, fasste er zusammen. Dass sich die Gemeinde über die vielen jungen Neubürger glücklich schätzen könne, merkte Frank Jungbluth aus der

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 -Chefredaktion an.

Rund 40 Teilnehmer

Für die rund 40 Teilnehmer des Neubürgerempfangs gab es etliche nützliche Informationen über die Gemeinde, ihre Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten. Bürgermeister Boris Schierhold bemühte die Geschichte, als er auf die Entstehung der Wesermarsch und die Bedeutung des Namens Stadland hinwies. Auch ließ er in seiner kurzen Einführung den Freiheitskampf der Friesen nicht unerwähnt, der in der Schlacht an der Hartwarder Landwehr im Jahre 1514 ein blutiges Ende fand. Und das der Oldenburgische Großherzog jedes Jahr nach Rodenkirchen kam, um sich vor der Markt- und Hengsthalle die besten Pferde vorführen zu lassen, war ein weiterer geschichtsträchtiger Hinweis. „In dem kleinen Pavillon auf dem Marktplatz, in dem der Großherzog die Parade abnahm, befindet sich heute ein Imbiss“, ließ der Bürgermeister auch diesen Teil der Stadlander Geschichte Revue passieren.

Die Arbeit des Seefelder Mühlenvereins und die Geschichte des Galerieholländers sowie die umfangreichen Veranstaltungen stellte Cornelia Iber-Rebentisch vor. Sechs Kunstausstellung würden das Angebot bereichern. Mehr als 20 Konzerte fänden in der Mühle und im Mühlencafé statt. Christian Köppen, 2. Vorsitzender des Freundeskreises Petit Caux, pries danach die Vorzüge der partnerschaftlichen Verbundenheit mit dem französischen Distrikt in der Normandie, ehe Ummo Wedelich, Vorsitzender des Verkehrsvereins Stadland, die vielen Sehenswürdigkeiten und Angebote wie die Fahrten mit dem Dielenschiff „Hanni“ oder geführte Wanderungen auf der Strohauser Plate vorstellte.

Lied von „Hein Mück“

Für den musikalischen Rahmen war Dagmar Barten zuständig. Sie sorgte am Klavier für die Hintergrundmusik und begrüßte die Gäste mit dem Lied „Guten Abend, euch allen“. Auch trug sie ein Lied aus ihrer rheinischen Heimat vor und stimmte, zur Freude der Einheimischen, das Lied „Hein Mück“ aus Bremerhaven an. Nach den zahlreichen Informationen und Liedern war es dann für alle Zeit zu einer Stärkung am Büfett.

Ulrich Schlüter
Ulrich Schlüter Redaktion Brake
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