So ändern sich die Zeiten: Früher, bei Marius Müller-Westernhagen, Herbert Grönemeyer und Co., schwenkten die Konzertbesucher begeistert die Feuerzeuge. War das romantisch! Heutzutage sind Handy und Digitalkamera an diese Stelle getreten. Der neue Trend war eindrucksvoll beim Monrose-Konzert in der Wildeshauser Fun Factory zu erleben. Was da die vielen Mädels (und wenigen Jungen), häufig sogar noch im Grundschulalter, an High Tech aufboten, dürfte jedem Handy- und Kamerafabrikanten die Freudentränen in die Augen getrieben haben. Für die Popstars war es der zweite Auftritt an diesem Tag. Dass in Wildeshausen zwei Musikgrößen wohnen (Sarah Connor und Marc Terenzi), war den drei Aufsteigerinnen trotz
der bekundeten Begeisterung für die Stadt übrigens nicht bekannt.
Die Mädels von Monrose sind offenkundig auch im Stadthaus ein heißer Tipp. Weiterhin ziert ein Bild von Senna, Mandy und Bahar die Startseite der Stadt im Internet. Der geneigte Surfer auf www.wildeshausen.de kommt beim Text doch ziemlich ins Stutzen. Es handelt sich um die Ankündigung des Konzerts des Kartenvorverkauf für den 28. Januar ...
Eine Frage aus der vergangenen Woche gilt es noch zu beantworten: Wer sind denn nun die neuen Kohlmajestäten der Kreisverwaltung? Wie geflüstert, hatten sich 140 Mitarbeiter bei Schneegestöber auf den Weg zum Dötlinger Hof gemacht. Dort trat dann, nach alter Kohlfahrer-Sitte, das Gremium der ehemaligen Kohlmajestäten zusammen und diskutierte aus, wer dieses Jahr die Ketten tragen darf. Die Wahl fiel auf Christiana Dölemeyer (Gleichstellungsbüro) und Frank Hattendorf (FTZ). Nach dem Ehrentanz ging es im Dötlinger Hof noch bis ein Uhr weiter, und auch danach sollen einige Nachteulen aus dem Kreishaus noch in Feierlaune gewesen sein. Ein prominenter Name fehlt übrigens in der Reihe der Verwaltungsmajestäten: Auf Landrat Frank Eger ist die Wahl
bisher nicht gefallen.
Die leckeren Karpfen sind verkauft, und der Reinerlös von 500 Euro wurde von Familie Schoppe und Regina Helms aus Beckstedt an die Interessengemeinschaft „Vorsicht Hochspannung“ übergeben. Ziel der Aktion war es, die IG im Kampf gegen den Bau der von Eon geplanten 380-kV-Freileitung durch unsere Region zu unterstützen und der IG den Reinerlös zur Finanzierung notwendiger Maßnahmen zukommen zu lassen. Die IG Vorsicht-Hochspannung bedankte sich kräftig bei Ulrike und Christian Schoppe sowie Regina Helms, allen Helferinnen und Helfern und dem Fischereiverein Colnrade für die tatkräftige Unterstützung.
Abschied von Eilert Tantzen aus dem Kreisumweltausschuss: Bei der jüngsten Sitzung des Gremiums im Rathaus Wardenburg sagten die Mitglieder dem FDP-Politiker aus Sage Dank. Tantzen war 24 Jahre lang Vorsitzender (von 1972 bis 1996) und zehn Jahre Mitglied mit beratender Stimme (von 1996 bis 2006). Von 1972 bis 1974 wurde das Thema Umweltschutz vom Raumplanungsausschuss mit vertreten, dessen Vorsitzender Tantzen war. Ab 1974 wurde auf seine Initiative hin der Umweltausschuss eingerichtet, dem zusätzlich der Bereich Abfallentsorgung zugewiesen wurde. Tantzen wünschte in Wardenburg den neuen Mitglieder bei all ihren, häufig schwierigen Entscheidungen eine glückliche Hand.
Aus dem Traum vom Superstar wurde nichts für Jacqueline Schubert aus Wildeshausen. Beim Vorcasting für die RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ war die 16-Jährige noch problemlos eine Runde weiter gekommen. Als es jedoch in Hamburg ernst wurde, konnte sie die Jury mit den Songs „If I ain’t got you“ von Alicia Keys und „Unfaithful“ von Rihanna nicht überzeugen. „Du hast zwar das Aussehen wie ein Superstar, aber deine Stimme ist nicht kräftig genug, um hier bestehen zu können“, lautete das Urteil von Dieter Bohlen. Jacqueline, die schon Erfolge bei anderen Casting-Shows aufzuweisen hat, will sich von diesem „Fehlurteil“ nicht entmutigen lassen.
