Wildeshausen - Zehn Unternehmer und Firmen haben ihn schon in ihren Vitrinen stehen – den Wildeshauser Wirtschaftspreis der Mittelstandsvereinigung. An diesem Freitag wird bei der Jahreshauptversammlung auf Gut Altona ein neuer Preisträger gekürt. Und der bekommt auch eine neue Skulptur.

„Nach zehn Jahren sollte es eine Überarbeitung geben“, sagt Künstler Carsten Bruhns. Die allerdings nur leicht abgewandelte Plastik präsentierte er am Montag in den Räumen von Stefan Ikens Unternehmen. „Der Torso ist ein Sinnbild des Sieges und des Erfolgs“, sagt der 71-jährige Bruhns. Die neue Skulptur nennt er zeitgemäßer und nicht so plakativ. Gleichwohl hat er sich weitgehend an dem bisherigen Preis angelehnt.

Den gab es in den vergangenen zehn Jahren in fast unveränderter Form. „Allerdings ist jeder Preis ein Unikat, weil jede Skulptur neu gegossen wird“, erläutert Bruhns. Das Gießen geschieht in einer Spezialwerkstatt in Worpswede. Anschließend legt der Künstler selbst noch Hand an und veredelt die Bronze.

Für den neuen Preis hat Bruhns zunächst eine Gipsform gestaltet. Davon wurde eine Negativform angefertigt, als nächster Schritt folgte eine Kopie aus Wachs. Dann wird die Bronze gegossen. „Von der neuen Skulptur gibt es fünf Exemplare für die kommenden Jahre“, sagt Iken.

Wer als elfter Wirtschaftspreisträger die erste neue Plastik erhält, ist noch ein streng gehütetes Geheimnis. Auch der Gewinner weiß noch nichts – umso größer dürfte dann der Jubel am Freitagabend ausfallen.