Oldenburg - Mit einer neuen Vortragsreihe beleuchtet die Stadt die Themen Migration, Flucht und Asyl. Sie richtet sich an Ehrenamtliche, die in diesem Bereich aktiv sind, sowie an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Fünf Abende, jeweils dienstags um 18 Uhr, im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, sind geplant. Anmeldungen nimmt die Stadt unter Tel. 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de entgegen.
Die Vorträge geben einen Überblick über die Thematik, es bleibt jedoch Zeit für Fragen. Folgende Vorträge werden im Einzelnen angeboten: 24. November, Migration-Flucht-Diversity: Fatos Atali-Timmer, Institut für Pädagogik an der Universität Oldenburg, spricht über Migration, deren Formen und Ursachen sowie Herausforderungen und Folgen der Flucht. Zudem thematisiert sie „Diversity“, also gesellschaftliche Vielfalt, und Diversity- oder Kommunikationskompetenzen. 8. Dezember, Situation der Flüchtlinge in Oldenburg: Jutta Egbert, European Homecare, vom Betreiber der Kommunalen Gemeinschaftsunterkünfte, sowie ein Vertreter der Stadt Oldenburg informieren über die Unterbringung der Flüchtlinge in Oldenburg, ihre medizinische Versorgung und den Aufnahmeprozess sowie den Alltag in den Unterkünften. 12. Januar, Freiwilliges Engagement – was kann ich konkret tun, was für Rahmenbedingungen gibt es?: Gabriele Kaboth-Freytag, Yasemin Kocatas und Claudia Wronna von der „Agentur Ehrensache“ der Stadt sprechen über Ehrenamt, unter anderem die Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamtlichen, rechtliche Aspekte, Schweigepflicht, Datenschutz und Versicherungsschutz. Darüber hinaus zeigen sie Grenzen des Ehrenamts auf und stellen ehrenamtliche Einsatzstellen vor. 2. Februar, Beratungsstellen und Migrantenorganisationen in Oldenburg: Die Stadt stellt Angebote, Beratungsstellen und Netzwerke in der Flüchtlingsarbeit vor. Zudem thematisiert sie die Notwendigkeit ehrenamtlicher Mitwirkung. 9. Februar, Grundlagen zum Ausländer- und Asylrecht: Vanessa Kramer, Stadt Oldenburg, informiert über die rechtlichen Hintergründe des Asylverfahrens sowie die relevanten Gesetze und aktuellen Gesetzesänderungen.
Eine Übersicht über die benötigten Hilfen erhalten Interessierte bei der Freiwilligenbörse im Internet. Unter www.freiwilligenserver.de werden Bedarfe an ehrenamtlicher Mitarbeit und Sachspenden sowie Hilfsangebote veröffentlicht. Zudem gibt es Informationen zum freiwilligen Engagement wie etwa zur Ehrenamtskarte, zu Rechts- und Versicherungsfragen oder Fortbildungsangeboten.
Die „Agentur Ehrensache“ bietet Institutionen, die mit Flüchtlingen arbeiten, an, ihre Gesuche für Sachspenden oder ehrenamtliche Unterstützung auf dem Freiwilligenserver einzugeben. Infos bei Claudia Wronna, per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de.
