NEUENBURG - NEUENBURG - Jetzt ist sie Ehrenpräsidentin des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen-Bremen: Karin Evers-Meyer, in den 90er Jahren Präsidentin der Organisation, wurde jetzt für ihre 40-jährige Mitgliedschaft im Niederdeutschen Theater Neuenburg ausgezeichnet. Anlässlich der Jahreshauptversammlung im „Vorburger Hof“ ehrte Bühnenleiterin Gudrun Oeltjen-Hinrichs die „tolle Spielerin“ für ihre langjährige Treue.
„Ich habe richtig ein bisschen Gänsehaut“, bekannte Karin Evers-Meyer, für die das Niederdeutsche Theater nach eigenem Bekunden eine gute Schule war. „Ich wäre nicht das, was ich heute bin, wenn ich die Bühne nicht gehabt hätte“, sagte die Zetelerin.
„Eine große Freude“ war es für Bühnenbund-Präsident Arnold Preuß, Karin Evers-Meyer mit der Ehren-Präsidentschaft auszeichnen zu können. Er zollte ihr „hohen Respekt vor der bisherigen Lebensleistung.“ Karin Evers-Meyer habe ihn in ihrer Art Theater zu spielen immer tief beeindruckt, betonte Preuß, der die Darstellerin als „Macherin mit leisen Tönen“ bezeichnete. So habe sie in ihrer Zeit als Bühnenbund-Präsidentin durchgesetzt, dass dieser eine Geschäftsstelle erhalte. Und auch das Neuenburger Theater, das sie ebenfalls lange Jahre leitete, habe viel von ihr profitiert. „Ohne Euch wäre ich gar nichts“, zeigte sich Karin Evers-Meyer hingegen bescheiden.
Für zehnjährige Zugehörigkeit zum Theater wurden anlässlich der Versammlung Waltraud Blenke, Lutz Bode, Britta Bohlen, Ellen Gravekarsten, Anke Lammers, Frank Lübben, Timo Lübben und Uwe Lübben geehrt. Für 26-jährige Mitgliedschaft wurde Willi Wieting ausgezeichnet.
