NEUENBURG - Die Zuschauer dürfen sich auf eine zeitlos schöne Komödie freuen. Die Verantwortlichen haben mit der Stückauswahl wieder ein gutes Händchen bewiesen.
Von dagmar de Levie
NEUENBURG - Mit einem Klassiker wollen die Mitglieder des Niederdeutschen Theaters Neuenburg jetzt ihr Publikum erfreuen: Am Freitag, 4. März, 20 Uhr, hebt sich im Vereenshuus der Vorhang für „Kramer Kray“ von Hermann Bossdorf.Neben der Handlung sind die Darsteller Garant für einen humorvollen und gelungfenen Theaterabend, stehen doch Dieter Trey, Inge Misegades-Kroll, Rainer Behrends, Rolf Renken, Lisa Schrievers, Insa Bohlken un Inge Griem auf der Bühne.
In der Komödie geht es, wie der Titel schon sagt, um Krämer Karsten Kray. Seit dem Tod seiner Frau steht er wieder unter dem – nicht gerade guten – Einfluss seines Freundes Asmus Broihaan. Die beiden ziehen durch Hamburgs Lokale, Alkohol fließt in Strömen und gewisse „Damen“ haben ein leichtes Spiel.
Dabei kommt das Geschäft zwangsläufig zu kurz, auch wenn die Angestellten ihr Möglichstes tun, um den Laden aufrecht zu erhalten. Unterdes hat sich Haushälterin Mile in ihren Chef verliebt, was niemandem verborgen bleibt, außer Karsten Kray selbst.
Der hat genug Probleme mit seinen nächtlichen Abenteuern. Außerdem zieht Asmus Broihaan alle Register, um Kray von einer nochmaligen Heirat abzuhalten.
Die Regie in dieser dritten Inszenierung der Spielzeit 2004/05 führt als Gast Wolfgang Rostock. Als Assistentin steht ihm Ines Backermann zur Seite.
Nach „Currywurst un Pommes“ und „Bett un Fröhstück“ serviert das Theater dem Publikum mit „Kramer Kray“ nun eine Komödie, die zwar Anfang des vergangenen Jahrhunderts spielt, dennoch aber als „zeitlos schön“ gilt und nicht umsonst zu den Klassikern der niederdeutschen Theaterliteratur zählt.
