NEUENBURG - Ein aktuellerer Bezug ist kaum denkbar für ein Theaterstück. „Dat Geld liggt up de Bank“ ist der Titel der Komödie, die das Niederdeutsche Theater Neuenburg zum Auftakt der Spielzeit 2008/2009 inszeniert. Während aber im realen Leben das Geld bei zumindest mancher Bank nicht mehr da ist, geht es in der Komödie von Curth Flatow um Geld, das Banken gewöhnlich im Tresor aufbewahren.
Willi Wieting spielt den ehemaligen Geldschrankknacker Gustav, der einst mit seinen Söhnen (gespielt von Peter Egenhoff als Gymnasialdirektor und Wolfgang Fischer als Verleger) auf Tour ging. Die sind mittlerweile erwachsen und haben reputierliche Positionen erreicht. Doch ausgerechnet zum 80. Geburtstag wünscht sich Gustav nach 40 Jahren Pause im Geldschrankmetier „eine hübsche kleine Bank“.
Die Erfolgskomödie von Curth Flatow hatte 1968 Premiere und wurde mehr als 100 Mal inszeniert. Allein die Inszenierung mit dem unvergessenen Rudolf Platte war ein „Dauerbrenner“ mit 500 Aufführungen. Ins Niederdeutsche übertragen hat sie Fritz Wempner. Rainer Behrends inszeniert das Stück in vier Akten für acht Schauspieler, Regieassistenz hat Hedwig Schulz. In weiteren Rollen sind Dana Zimmer und Nina Cramer als Töchter zu sehen, fener Julian Richter als Journalist, Günther Diers als Vertreter und Herbert Brunken als Bankdirektor. Bis zum 1. November sind insgesamt 13 Aufführungen geplant, darunter eine Nachmittagsvorführung. Die zweite Inszenierung hat am 9. Januar Premiere, die dritte am 13. März.
Mehr Infos unter
Erste Inszenierung der Spielzeit
