Neuenburg - Kaum zu glauben: „Kaum hatten wir die Premiere hinter uns gebracht, stand das Telefon im Bühnenbüro wegen Kartenanfragen nicht mehr still“, sagt Rolf Renken, Bühnenleiter des Niederdeutschen Theaters Neuenburg. Einige Aufführungen von „Honnig in’n Kopp“ sind bereits ausverkauft, für einige gibt es nur noch Restkarten. Deswegen bietet das Theater schon jetzt einen Zusatztermin an. Die Aufführung findet am Donnerstag, 2. November, um 20 Uhr im Vereenshuus statt.
In dem Stück „Honnig in’n Kopp“ nach dem Film „Honig im Kopf“ von und mit Til Schweiger geht es um Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist. Karten gibt es im Bühnenbüro an der Urwaldstraße 37, montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 11 Uhr und von 15.30 bis 17.30 Uhr.
Mit dem Stück bewirbt sich das Niederdeutsche Theater um den Willy-Beutz-Preis. Alle dem Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen und Bremen angeschlossenen Bühnen können sich mit Dramen um diesen Preis bewerben. Dieser „Preis zur Förderung des Niederdeutschen Schauspiels“ wird seit 1977 vergeben, und zwar über zwei Spielzeiten. Der nächste Willy-Beutz-Preis wird im kommenden Jahr verliehen.
Das Niederdeutsche Theater Neuenburg hat sich auch mit „De Seelenbreker“ beworben. Mit im Rennen sind außerdem das Theater am Meer Wilhelmshaven mit „Lüttje Eheverbreken“, das Niederdeutsche Theater Braunschweig mit „Lauras düster Siet“, die Niederdeutsche Bühne Cuxhaven mit „Düstere Wulken“ und das Theater am Meer Wilhelmshaven mit „Toeerst kummt de Familie“.
Im Jahr 2016 schafften es die Neuenburger mit dem Stück „Halsbreken Grappen“ auf Platz 3, den Willi-Beutz-Preis gewonnen hat die Niederdeutsche Bühne Wiesmoor mit „Der Kontrabass“, gefolgt von der August-Hinrichs-Bühne Oldenburg mit „Nix as weg – Raus aus Amal“. Der erste Preis ist dotiert mit 3000 Euro, der zweite mit 2000 Euro und der dritte mit 1000 Euro.
