NEUENBURG - „Bewerbungen gibt es genug, aber der Markt soll so bleiben, wie er ist“, sagt Günter Möhlmann, Vorsitzender des örtlichen Gewerbevereins über den „Neeborgere Wiehnachtsmarkt“, der am dritten Advent-Wochenende wieder unzählige Besucher in das Urwaddorf locken wird. Mindestens 300 Beteiligte wollen sich um das Wohlergehen der Gäste kümmern mit all den beliebten Angeboten, die den Charme des Marktes ausmachen, ob es nun die Krüllkuchen sind oder die Enten, die verlost werden.
Am Sonnabend (ab 14 Uhr) und Sonntag (ab 13 Uhr) sind über 40 Buden und Stände geöffnet, in denen es Berliner und heiße Waffeln ebenso gibt wie Kinderpunsch und Glühwein. Geräucherte Aaale fehlen in der Palette ebenso wenig wie süße Pfannkuchen oder leckere Schmalzbrote. Natürlich haben die Organisatoren auch an Spiele aller Art gedacht, so das Wurstknobeln, das Tütenangeln, das Milchkannenwerfen oder das Marzipanschneiden.
In der Rauchkate können wieder frisch gebackene Krüllkuchen genossen werden. Die Frauen der Neuenburger Feuerwehr servieren in der Friesenscheune Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, außerdem ist dort die Krippenausstellung der Brückenbauer zu sehen. Der Handballverein bietet wieder eine Kindertombola an, die Hobbykünstler des Urwalddofes zeigen im Schloss Aufbaukereamik und Bilder frei nach Hundertwasser, filigrane Holzarbeiten, Holzspielzeug, Schnitzereien, Öl- und Pastellbilder, Tiffany, feine Glasarbeiten, Schmuck und Seidenmalerei. Als Gastausstellerin wird Ulrike Siefken aus Zetel dabei sein. Diese Ausstellung wird Günter Möhlmann am Sonnabend um 14.30 Uhr eröffnen. In der Jagdhüttte – sie wurde übrigens von Grund auf saniert – gibt es wieder die schmackhafte Wildbratwurst, in der Pagode zeigen Neuenburer Kunsthandwerker Glas- und Keramikartikel und im Herrenzimmer des Schlosses bietet der Heimatverein sein neu erschienenes Buch über die Schlossgeschichte an.
Am Sonntag lädt der evangelische Kindertreff die Kleinsten zum Basteln ein und natürlich wird auch der Weihnachtsmann nicht fehlen. Er nimmt Kinder ab 14 Uhr in seiner Kutsche mit und verteilt kleine Überraschungen. In der Schlosskapelle wird an beiden Tagen eine Engelausstellung zu sehen sein, am Sonnabend ab 18 Uhr gibt Mathias Müller ein Orgelkonzert. Am Sonntag gegen 17 Uhr treten die Jagdhornbläser auf dem Rauchkatengelände auf, anschließend ist der Posaunenchor im Schlosshof zu hören. In der Schlosskapelle beginnt um 18 Uhr eine Andacht mit Pastor Christian Scheuer. Zeitgleich verteilen die Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem an Besucher, bevor die Veranstaltung mit den Jagdhornbläsern ausklingt.
