Stellprobe im Oldenburger Augusteum: Nach rund zweijähriger Schließung wird in dem historischen Gebäude die Galerie Alter Meister am 1. Dezember durch Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajicć (Grüne) wiedereröffnet. Während im Obergeschoss künftig Sonderausstellungen zu sehen sind, ist das Erdgeschoss den Alten Meistern vorbehalten – je nach Epoche in verschiedenen Farben. Rot ist der Mittelaltersaal (rechts im Bild „Die heilige Anna Selbdritt“ des „Hausbuchmeisters“ aus dem 15. Jahrhundert), grün der Renaissance-Saal, zwei verschiedene Blautöne sind für die beiden Barocksäle reserviert. Gezeigt werden rund 90 aus rund 230 Kunstwerken aus der ehemaligen Großherzoglichen Gemäldegalerie. Eine Verknappung, die die Publikumswirkung erhöhen soll: „Die Sammlung wirkt viel stärker“, sagt Museumsdirektor Rainer Stamm, „wenn wir uns auf die Höhepunkte konzentrieren.“
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