Großensiel - Als „Symbol für den Gemeinsinn“ in der Nordenhamer Sportboothafengemeinschaft (NSG) hat dessen Vorsitzender Stefan Schreiber den neuen Hafenkran bezeichnet. Die Einweihung des Krans feierten jetzt zahlreiche Wassersportler und Gäste im Großensieler Sportboothafen. Wie die NWZ  berichtete, hatte sich die NSG den stählernen Bootslift zugelegt, um flexibler zu sein und künftig keinen mobilen Autokran mehr anheuern zu müssen.

In seiner Ansprache dankte Stefan Schreiber seinen Vereinskollegen sowie den Vertretern der Firmen TAGU und Fechner für die gute Zusammenarbeit. Ein ganz besonderer Dank ging an den stellvertretenden NSG-Vorsitzenden Wolfgang Sobel. Er sei der Kopf des Projektes gewesen. Er habe die Mitglieder immer wieder aufs Neue motiviert und mit einem enormen Engagement die Arbeit angeführt.

Stefan Schreiber ist überzeugt, dass der Kran zu einer erheblichen Attraktivitätssteigerung des Sportboothafens beitragen wird. Schiffe mit einem Gewicht von bis zu zehn Tonnen können nun mit einem geringen Aufwand und wenigen Handgriffen zu Wasser gelassen werden.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Zöllner betonte die Bedeutung des Wassersports für Nordenham als Stadt am Fluss. Peter Büsching-Czerny überbrachte die Glückwünsche des Kreissportbundes und überreichte ein Präsent. Nach seinen Worten bestehe eine gute Aussicht auf Förderung des Projektes durch den Landessportbund.

Stefan Schreiber hob hervor, dass er sich keine Sorge um die Zukunft der Sporboothafengemeinschaft mache. „Diese Kran zeigt, welch enormes Potenzial in den Mitgliedern stecke. Jeder darf stolz sein, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.“ Nach den Ansprachen sorgte die Jugendgruppe für Bratwurst vom Grill und Getränke.