Eine Hellmut-Barthel-Straße existiert in Varel seit einigen Jahren. Nun gibt es auch eine Gertrud-Barthel-Straße. Eine Stichstraße der Panzerstraße – am Aldi-Markt und beim neuen McDonald’s – trägt den Namen von Gertrud Barthel. Sie war die Schwester von Hellmut-Barthel, dem ehemaligen Eigentümer der Papier- und Kartonfabrik Varel, und verstarb 1989. Hellmut Barthel ist seit zehn Jahren tot. Den Namen von Gertrud und Hellmut Barthel trägt die gleichnamige Stiftung, von der in Varel viele Einrichtungen profitieren. Zur offiziellen Einweihung der Gertrud-Barthel-Straße trafen sich Vertreter der Stadt und der Papier- und Kartonfabrik am neuen Straßenschild, darunter auch Bürgermeister Gerd-Christian Wagner sowie die beiden Geschäftsführenden Gesellschafter, Jürgen Evers und
Günter Diball.
Wagner brachte seine Freude zum Ausdruck, dass in Varel endlich mal eine Straße nach einer Frau benannt wird. Den Vorschlag hatte vor zwei Jahren schon einmal die Vareler Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Kückens gemacht. Die Idee wurde vor kurzem von SPD-Ratsfrau Christine Lampe wieder aufgegriffen.
Nach den Worten von Jürgens Evers lebten die beiden Geschwister Gertrud und Hellmut Barthel stets bescheiden in einer Wohnung auf dem Fabrikgelände. Gertrud Barthel sei eine liebenswürdige Frau gewesen, die sozial eingestellt war. Evers zeigte sich erfreut darüber, dass durch die Stiftung der Name Gertrud Barthel in Varel bekannt werde und sie durch die Gertrud-Barthel-Straße Anerkennung erfahre. 1953 waren die Geschwister Hellmut, Gertrud und Walter Barthel nach Varel gezogen und hatten die Fabrik übernommen.
Die 620 Mitarbeiterinnen der Tupperwaren-Bezirkshandlung Friesland mit Sitz in Altjührden wollten sich zu Weihnachten für einen guten Zweck engagieren. Über die Berichterstattung in der NWZ war Bezirkshändlerin Wencke Graw auf das Waisenstift Varel gekommen. Kindern zu Weihnachten etwas Gutes zu tun, fand auch die Zustimmung der Mitarbeiterinnen. So ging der Erlös aus dem Verkauf eines eigenen Kochbuches in Höhe von 3000 Euro an das Waisenstift. Wencke Graw überreichte den Scheck an Erziehungsleiter Uwe Carstens, der sie durch das Waisenhaus führte. Mit dem Geld werden Geschenke zu Weihnachten gekauft sowie der ein oder andere Ausflug gestartet, der für das Waisenstift stets eine Herausforderung darstellt. „Die Spende ist eine schöne Sache und hilft uns sehr“, bedankte sich Carstens. 75 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 18 Jahren werden im
Waisenstift betreut. Der Großteil fährt Weihnachte nach Haus. Einige bleiben aber auch im Waisenstift, weil die familiären Verhältnisse nichts anderes zulassen.
Eine ausgefallene Idee hatte Cansever Bektas, um die Renovierung der Vareler Mühle zu unterstützen. Gemeinsam mit Kerstin Stieg aus Varel räucherte und verkaufte er Forellen auf dem Adventsmarkt. Den Reinerlös in Höhe von 180 Euro übergab er dem Heimatvereins-Vorsitzenden Hans-Georg Buchtmann. Über diese Hilfsbereitsschaft freute sich auch der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Heiko Schnittger. Spenden für die Mühle können bei der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham (Bankleitzahl 28 26 26 73) Konto-Nr. 108 266 302 eingezahlt werden.
Trikots im Wert von 1000 Euro hat Renate Thormählen, Inhaberin von E-neukauf in der Vareler Mühlenstraße, jetzt der Frauenmannschaft der HSG Neuenburg/Bockhorn gespendet. Manuela Thormählen überreichte die Spende an Vertreterinnen der Mannschaft.
Die Oldenburger Band „United Four“ trat am vergangenen Sonnabend beim „Chistmas Event“ im Vareler „Tivoli“ in Varel auf. Danny, Mazze, Tommy und Schüttie heizten mehr als 1000 Zuhörern mit Coversongs wie „Time of my life“ und „I love Rock ’n Roll“ ein. Vorband war die „Late Night Show Band“ mit dem Vareler Ingo Sander. Zum sechsten Mal sind die beiden Gruppen beim „Christmas Event“ im Tivoli aufgetreten.
