Wildeshausen - Das Gildefest kann steigen: Am Dienstagabend erfolgte der offizielle Zuschnitt des Gildefestes bei der traditionellen Offiziersversammlung im Rathaussaal – laut Protokoll die wichtigste Versammlung im Gildejahr.

Der Fähnrich der Wachkompanie (Schaffer des Vorjahres), Gerald Kreienborg, hatte die Versammlung nach alten Regeln vorbereitet. Und einen neuen Akzent gesetzt: „Alle Fähnriche haben einen Pokal gestiftet, um an unsere schöne Zeit zu erinnern“, berichtete Stefan Mahlstede.

Ein Teil der traditionellen Versammlung kann aber nur symbolisch vollzogen werden. Im Rathaussaal gilt Rauchverbot – die Offiziere mussten mit ihren Tonpfeifen vor die Tür. „Für uns ist das nach wie vor ein Ärgernis“, sagt Presseoffizier Manfred Wulf.

Ohne Bruch mit der Tradition wurden hingegen der neue eiserne Vogel vom Schaffer sowie das neue Schild für die Königskette von der amtierenden Majestät Jörg Schilling zur Begutachtung vorgelegt. Nach der Entlastung von Kreienborg übergab der General das Inventar feierlich an den im letzten Jahr gewählten Schaffer Harting. Und der übernahm seinen Ehrenplatz auf dem Bierfass am Ende der Tafel.

Nach dem Absingen des „Wildeshauser Liedes“ schloss die Versammlung. Richtig los geht das Fest dann am Sonnabend mit der Vorfeier und am Sonntag mit dem Zapfenstreich, bevor dann am Dienstag der Haupttag mit Ausmarsch und Schießen folgt.

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Jasper Rittner
Jasper Rittner Chefreporter Oldenburg-Stadt/Ammerland