Wildeshausen - Wer in den vergangenen Tagen in der Wildeshauser Innenstadt unterwegs war, kam um die nimmermüde Aufbautruppe rund um Frank Stauga gar nicht herum, die letzte Hand an den zahlreichen Weihnachtsbuden anlegte. Die Schönheit des so geschaffenen „neuen“ Weihnachtsmarktes ließ sich allerdings bei der Eröffnung am späten Freitagnachmittag vor der Alexanderkirche nur erahnen. Stürmischer Dezemberregen setzte Ausstellern und Besuchern zu und ließ letztere meist unter die Glühweinstände flüchten.

Zuvor war es jedoch an Bürgermeister Jens Kuraschinski, den sechs Meter langen Weihnachtsstollen der drei Wildeshauser Bäckermeister Jochen Meyer, Dirk Schnittker und Wolfgang Kolloge anzuschneiden und den Markt offiziell zu eröffnen. Kuraschinskis Dank galt neben dem Stadtmarketing der Gastronomierunde, dem HGV sowie den zahlreichen Vereinen und Verbänden, die sich vor allem bei der Gestaltung des Historischen Weihnachtsmarktes um die Alexanderkirche an diesem Wochenende engagiert eingebracht hätten. Beispielhaft nannte er die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde mit Pastor Markus Löwe an der Spitze.

Der Advent, so Kuraschinski, sei die ideale Zeit, um innezuhalten, einen Blick in die Zukunft zu werfen und Veränderungen anzustoßen. „Genau das zeichnet den neuen Wildeshauser Weihnachtsmarkt aus“, lobte er. Gleichermaßen innovativ seien sowohl Ambiente und Bereich als auch Konzept und Zeitfenster.

Der festlich geschmückte Stadtkern und die vielen kreativen Angebote – teils für einen guten Zweck – täten viel für den Erhalt einer attraktiven Innenstadt. „Nun wünsche ich uns allen ein paar trockene Tage“, so der Bürgermeister abschließend.

Im Anschluss nutzten viele Besucher die Gelegenheit, in der Alexanderkirche beim Offenen Singen mit dem Gospelchor unter Leitung von Ralf Grössler dabei zu sein.

Der Mittelalterliche Markt, bei dem sich in der Kirchstraße und Baumallee zahlreiche Kunsthandwerker sowie örtliche Vereine und Einrichtungen präsentieren, ist auf das Startwochenende beschränkt. Auf dem Marktplatz geht es hingegen bis Sonntag, 21. Dezember, weiter. Geöffnet hat der Weihnachtsmarkt wochentags von 15 bis 20 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 11 bis 20 Uhr. Täglich gibt es ein abwechslungsreiches Kulturprogramm und ab 16 Uhr Aktionen für Kinder.