Harkebrügge - Die Ausgabe der sechsten Auflage des „Dörpblatts Harkebrügge – Rund ümmen Karktorn“, Untertitel „Dit und Dat ut Harkebrügge“, kommt am kommenden Wochenende auf den Markt und kann dann käuflich erworben werden.
Die letzten Arbeiten hat das Redaktionsteam um Pfarrer Johannes Brinkmann, Johannes Wernke, Maria Sasse, Elfriede Bretgeld und Elisabeth Timmermann erledigt. In den vergangenen Wochen hat das Team zahlreiche Beiträge aus 2015 zusammengetragen, sortiert und ausgewählt. „Alles Wichtige, was so im abgelaufenen Jahr im Dorf passiert ist, ist im „Dörpsblatt „festgehalten“, sagt Johannes Wernke.
Die Ausgabe wird eine Auflage von rund 400 Exemplaren haben. Auf mehr als 70 Seiten gibt es Unterhaltsames aus dem Dorfleben zu lesen. Viel kleine und größere Geschichten, Ereignisse und Döntjes sind darin enthalten.
Das Sextett hat aus dem abgelaufenen Jahr zusammengetragen, was im „Dörpsblatt“ nun in Wort und Bild nachzulesen ist. Aber auch über Geburten und Sterbefälle wird kurz berichtet. „In dit Dörpblatt schriew wi wär so einiges ut’t Läben ub. Väleswedd ub plattdütsk schräwen. Plattdütsk is eine eigene Spraoke. Dei Schriewaort hebb wi so laoten, jeder kann so schriewenwi üm dat passt. So kann man seihn, woväl Dialekte dat bi die plattdütske Spraoke giff, un jeder kann sinen kulturellen Schatz bibehaolen“, sagt Autorin Maria Sassen auf Plattdeutsch. Das Vereinsleben kommt im Nachschlagewerk ebenfalls nicht zu kurz. Zu lesen ist die Geschichte über die Nutzung des Pfarrhauses, über den Blitzeinschlag im Pfarrheim, die Reinigung der Orgel in der Kirche, einen ungewöhnlichen Besuch im Schützenhaus oder über den Windpark Kammersand. Rezepte gibt es ebenfalls kostenlos. Aber auch der nur alle fünf Jahre stattfindende Ernteumzug wird erwähnt.
Die Redaktion richtet schon jetzt wieder den Blick auf die kommende Ausgabe 2016. „Erzählt uns Geschichten von dem was gestern war und was ihr heute erlebt, wir nehmen es gerne auf für unser Dörpblatt“, appelliert Johannes Wernke an die Harkebrügger Bevölkerung. Die Neuauflage des „Dörpblatts“ ist bei den Autoren, beim Krippenkaffee, nach den Messen in der Kirche und im Geschäft Martina Gruben-Block erhältlich.
