Bösel - In der evangelisch-lutherischen Auferstehungskirche in Bösel wird am kommenden Sonntag, 7. Juni, um 10 Uhr im Gottesdienst ein neues Parament erstmals Altar und Kanzel schmücken.

Das grüne Originalparament, das vom Architekten der Kirche, Hermann Oetken, um 1960 gefertigt worden war, sei mit den Jahren unansehnlich geworden und nicht mehr zu reparieren gewesen, so Pfarrerin Meike von Kajdacsy. So sei der Wunsch nach einem neuen Altarbehang entstanden, für dessen Anschaffung in den vergangenen sechs Jahren viele Spenden gesammelt wurden.

Das Parament ist handgefertigt worden in der Paramentenwerkstatt der von Veltheim-Stiftung in Helmstedt. Die Einführung des neuen Paramentes am kommenden Sonntag bilde den Abschluss der seit 2013 vorgenommenen Innenrenovierung der evangelisch-lutherischen Kirche in Bösel, so die Pfarrerin.

Im evangelischen Kirchenjahr markiert das grüne Parament die Trinitatiszeit, die bis in den November andauert. Das Grün und die Formen des Paramentes symbolisieren Wachstum und Leben. Während der Trinitatiszeit werden viele Bereiche des Lebens in den Gottesdiensten thematisiert. Am Sonntag wird der Gottesdienst mit Abendmahl gefeiert.

Für Pfarrerin Meike von Kajdacsy sei es nach ihren Angaben das erste Projekt gewesen, dass sie von Beginn ihrer Amtszeit in Bösel an vollständig begleitet hatte, sagte sie. Umso glücklicher zeigte sie sich, dass es nun zu einem schönen Ende gefunden habe.