Bösel - Der Böseler Franz Schwalm – den NWZ -Lesern gut bekannt mit seinen plattdeutschen und geschichtlichen Beiträgen – hat ein neues Theaterstück geschrieben. Das plattdeutsche Stück „Jette, du büs mien Christkind“ hat seine Premiere im November. Es ist das dritte Theaterstück des Böseler Autors und Heimatfreundes.

Sein erstes Stück beschäftigte sich mit dem Böseler Original „Wach-Gerd“, bei dem zweiten Stück „Oma, ick bün doch nich doof“ stand das Weihnachtsfest im Mittelpunkt. Dieses Stück ist in den beiden vergangenen Jahren mehrfach aufgeführt worden und fand guten Anklang.

Von vielen Besuchern sei er, Schwalm, angesprochen und animiert worden, das neue Stück zu schreiben. „Die Welt ist so ernst, wir wollen ein bis zwei Stunden Spaß haben, fröhlich sein und dabei essen und trinken”, war die ihm oft zugetragene Meinung. So soll die Premiere auch wieder im Landcafé Peek in Peheim in geselliger Runde mit Essen und Trinken im November vor der Weihnachtszeit stattfinden. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

„Die Besucher sollen sich schnell mit den Darstellern identifizieren und so meinen, selbst als Darsteller dabei zu sein“, sagt Schwalm im Gespräch mit der NWZ . „Die Besucher sollen Spaß an der Aufführung haben, sie sollen aber auch durch den Inhalt zum Nachdenken angeregt werden.“

Seit einigen Wochen proben die Darsteller Ludger Schulte, Maria Block, Annegret Strutz und Maria Hempen fleißig. Die Regie führt der Autor Franz Schwalm selber.

In „Jette, du büs mien Christkind“ steht das Weihnachtsfest im Mittelpunkt. Anton (Ludger Schulte) will Weihnachten nicht so feiern wie seine zänkische Ehefrau Jette (Annegret Strutz), die gerne die herkömmliche Art bevorzugt. Anton würde lieber einen Frühschoppen machen. Das verbietet ihm seine Ehefrau. Erst nach mehrfachen Aufforderungen schlägt Anton den Christbaum. Der gefällt seiner Ehefrau gar nicht, außerdem gibt es Streit um den Standort und den Schmuck. Darüber hinaus mischt sich auch die Schwiegermutter (Maria Block) ein, und auch die aufdringliche Nachbarin (Maria Hempen) gibt ihre Kommentare dazu.

Das Weihnachtsspiel in drei Akten bietet alle Zutaten eines Schwankes, es geht humorvoll zu, erinnert aber auch daran, worum es am Heiligen Abend eigentlich gehen soll. Am Ende wird alles gut, jeder gibt ein bisschen nach und ganz friedlich kann Weihnachten gefeiert werden.

Wer an weiteren Aufführungen (Vereine, Gruppen) Interesse hat, kann sich gerne bei Franz Schwalm ( t   04494/331) melden und informieren.