NEUSTADTGöDENS - Gemeinsame Zeltlager, gemeinsame Dienste, gemeinsame Wettkämpfe – das alles hat die beiden Gruppen der Jugendfeuerwehr Sande zusammenwachsen lassen. Jugendfeuerwehrwart Andreas Berger war sichtlich zufrieden über die Fortschritte, von denen er bei der Jahreshauptversammlung der Jugendwehr berichtete.
Vor rund eineinhalb Jahren war als zweite Jugendwehr in Sande die Gruppe in Gödens gegründet worden. Lange war dort gezögert worden, doch mittlerweile laufe die Zusammenarbeit „perfekt“, so Berger. In Sande sind derzeit 15 junge Leute in der Jugendwehr engagiert, in Gödens sind es sieben. Der Altersdurchschnitt liegt bei 12,6 Jahren, hier gebe es also keinen Anlass zur Sorge, meinte Berger. Allerdings seien bereits seit einem halben Jahr in Gödens zwei Plätze unbesetzt. Das sollte sich baldmöglichst ändern.
In der Betreuerriege stehen dem Jugendwart insgesamt sieben Frauen und Männer zur Seite, davon allerdings nur zwei in Gödens. Hier müsse unbedingt noch aufgestockt werden, forderte der Jugendwart. Diesen Punkt hatte er übrigens bereits im vergangenen Jahr bemängelt.
2010 hatten die Jugendlichen insgesamt 61 Dienste geleistet, davon knapp 2000 Stunden in die feuerwehrtechnische Ausbildung investiert. Weitere knapp 2500 Stunden waren für allgemeine Jugendarbeit aufgewendet worden und der weitaus dickste Brocken schlug mit weit mehr als 4000 Stunden für Fahrten und Lager zu Buche. Berger freute sich über eine gute Dienstbeteiligung mit durchschnittlich 80 Prozent. Die meisten Dienste hatte Kilian Tschackert (53 Dienste) zu verzeichnen. Es folgten Lukas Weinberg und Johannes Röben gleichauf (52) sowie Florian Lammers (51). Für sie gab es kleine Präsente.
Berger stellte Maren Janßen und Björn Köhler als seine neuen Stellvertreter vor. Vom stellvertretender Bürgermeister Michael Ramke gab es viel Lob für die junge Mannschaft: „Rat und Verwaltung sind stolz auf euch.“ Der Gemeindebrandmeister Wilfried Weers freute sich, dass alles „bestens läuft“ und Kreisjugendwart Karl Adden lud zum Kreiszeltlager während der Sommerferien auf Wangerooge ein. Unklar ist allerdings noch, ob der Kreisentscheid in diesem Jahr stattfinden kann. Zurzeit wolle noch niemand einen Platz zur Verfügung stellen, erklärte Adden. Auch Andreas Berger winkte für Sande und Gödens ganz entschieden ab.
