Neuvrees - Nach dem vierten Stechen gab es Gewissheit: Heinz Heymann hat sich gegen die letzten beiden verbliebenen Konkurrenten um den Königsthron in Neuvrees, Stephan Esters und Hans-Werner Bahlmann, durchgesetzt und regiert nun in Neuvrees. Kurz nach dem entscheidenden Schuss trugen ihn seine Schützenbrüder um kurz vor 14 Uhr unter großem Jubel ins Festzelt.
Dort angekommen, wurde er von den Schützen und seiner Frau Angelika empfangen, die er zu seiner Königin ernannte. Heymann zeigte sich überglücklich: „Wenn man in so einem Moment weint, zeigt das die ehrliche Freude. Ich bin sehr dankbar für die große Herzlichkeit, mit der ich als neuer König empfangen wurde“, sagte der 55-Jährige. Am Mittag wurden er und seine Frau proklamiert, abends folgte der Krönungsball.
In den vergangenen Jahren war er als Oberst des Schützenvereins sehr in die Organisation des Festes eingebunden und konnte nicht um die Königswürde mitschießen. Dieses Amt hat er vor einem Jahr abgegeben. Nun hat es gleich auf Anhieb mit der Königswürde geklappt.
Nach den beiden Schützenfesten mit besonderen Anlässen (2017: 111 Jahre Neuvrees; 2018: 40 Jahre Damen-Schießgruppe) stand in diesem Jahr wieder ein Schützenfest ohne Jubiläumsfeierlichkeiten an. Stephan Nording, Schriftführer der Neuvreesner Schützen, zog ein positives Fazit: „Das Zelt war an allen Tagen sehr voll, und auch der Schützenplatz war sehr gut besucht.“
Er freute sich zudem darüber, dass die Zuwegung zum Schotterplatz nun gepflastert ist. „Über 100 Helfer haben beim Pflastern mitgeholfen, und die Stadt hat 70 000 Euro zur Verfügung gestellt“, sagte Nording.
