NWZonline.de Nachrichten Kultur

Einzelkonzerte in New York

16.11.2020

New York In der Coronavirus-Pandemie können Klassikfans in New York ein Konzert ganz für sich allein haben. Alle 16 Streichquartette des in Bonn geborenen Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827) werden an sieben Tagen nacheinander in einem Gebäude an der Fifth Avenue aufgeführt.

Neben vier Musikern ist wegen den Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie jeweils nur ein Zuhörer – oder ein Paar oder die zusammenlebenden Menschen eines Haushalts – zugelassen. Der Ansturm auf die jeweils zehnminütigen Konzerterlebnisse, für die Interessierte sich vorab im Internet registrieren mussten, war groß.

Das Gebäude an der Fifth Avenue in Manhattan gegenüber des Metropolitan Museums gehört seit den 50er Jahren der Bundesrepublik Deutschland. Es diente lange Zeit als Hauptsitz des Goethe-Instituts in New York und wird derzeit unter dem Namen „1014“ als „Platz für Ideen“ betrieben.

Ähnlich intime Konzert-Erlebnisse gab es seit Beginn der Pandemie bereits an anderen Orten. Am Stuttgarter Flughafen beispielsweise spielten Musiker des Staatsorchesters Stuttgart, des SWR-Symphonieorchesters und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst bei sogenannten „1:1 Concerts“ je zehn Minuten lang für je einen Zuhörer.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.