NIKOLAUSDORF - Hermine und Heinz Mescher aus Nikolausdorf feiern am 6. Juli ihre goldene Hochzeit. Das Jubelpaar hat sich in der St. Josef Kirche in Beverbruch das Jawort gegeben.

Beide sind in Nikolausdorf geboren. Hermine Mescher, geb. Otten, wuchs am Ottenweg auf, und für sie als ältestes von neun Kindern gab es im Haushalt und auf der heimischen Landwirtschaft stets viel zu tun. Sie besuchte die Volksschule in Nikolausdorf, anschließend ging sie zur Landwirtschaftsschule in Cloppenburg. Danach arbeitete sie in einem Geschäftshaushalt in Essen.

Heinz Mescher war ebenfalls der Erstgeborene und wuchs mit vier Geschwistern auf dem elterlichen Hof auf. Nach dem Besuch der Volksschule in Beverbruch, der von den Kriegsjahren geprägt wurde, war es für ihn 1946 selbstverständlich, den Beruf des Landwirts zu erlernen.

Getanzt hat Heinz Mescher immer gerne, daher besuchte er jedes Jahr den Sportlerball in Meyers Scheune in Beverbruch. So auch 1957, als er dort mit 25 Jahren seine sechs Jahre jüngere spätere Frau Hermine kennen lernte. Aus den beiden wurde ein Paar. 1960 fand die Hochzeit statt, die auf der Diele bei Mescher kräftig gefeiert wurde.

Nach der Heirat übernahm Heinz Mescher den Hof an der Südstraße von seinem Vater und führte ihn mit seiner Ehefrau weiter. Hier wuchsen die vier Kinder des Jubelpaares auf.

Hermine Mescher widmet sich gerne ihrer Familie und ihren Hobbys. Sie spielt ebenso wie ihr Ehemann Heinz leidenschaftlich Doppelkopf. Mit der Handarbeitsgruppe der Frauen-MC trifft sie sich regelmäßig und hat für deren guten Zweck schon viele Tischdecken und Deckchen fertig gestellt. Daneben gehört die Jubilarin der Leitung der Seniorengruppe Beverbruch an, für die sie Halbtagesfahrten und Ausflüge mit organisiert, an denen auch Ehemann Heinz teilnimmt. Außerdem machen beide gerne Fahrradtouren und nehmen häufig an den Ausflügen des Garreler Heimatvereins teil.

Zudem widmen sich die Eheleute Mescher mit Fleiß und Liebe ihrem große Zier- und Gemüsegarten. Im Vorgarten ihres Wohnhauses kündigt seit Wochen ein von der Nachbarschaft aufgestelltes Schild mit einer goldenen 50 das Fest der goldenen Hochzeit an. Zusammen mit den Nachbarn, Freunden und Bekannten und der Familie, zu der sieben Enkelkinder zählen, wird das Paar sein Ehejubiläum feiern.