Der Petersdorfer Kirchenchor singt mit der Messe bréve no 7 in C von Charles Gounod erstmals ein zusammenhängendes Gesamtwerk. Waren die Proben eine Herausforderung?

LangerDas war auf jeden Fall eine Herausforderung. Wir sind in diesem Jahr bereits im Frühjahr mit den Proben des ersten Teils der Messe gestartet. So ein Gesamtwerk einzuüben war für uns insofern ungewohnt, da wir sonst nur einzelne Stücke gesungen haben, die nicht im zusammenhängenden Kontext zueinander standen.

Warum haben Sie sich dazu entschieden, etwas Neues auszuprobieren?

LangerDas Niveau des Chores ist in den vergangenen Jahren sehr gestiegen. Das Werk von Gounod hat einen Schwierigkeitsgrad, der unserem Können entspricht und auch dem Stimmenumfang der Chores. Außerdem ist es klanglich sehr schön und daher für den Chor sehr geeignet. Früher hätten wir uns das nicht zugetraut. Jedoch sind Herausforderungen immer motivierend und die Chormitglieder lassen sich gerne darauf ein. Das ist die Grundvoraussetzung, um ein produktives Ergebnis zu erzielen.

Sie werden beim Konzert von Dr. Peter Oltmann am Klavier begleitet. Eine ungewohnte Erfahrung?

LangerNicht direkt ungewohnt, aber eine neue Erfahrung. Sonst habe ich mich nur auf den Chor fixiert. Die Begleitung habe ich selbst dem Gesang angepasst. Jetzt muss ich Begleitung und Chor vereinen und auf beide Seiten Rücksicht nehmen.

Sie begleiten seit mehreren Jahren den Gemischten Chor Bösel, den Dr. Peter Oltmann leitet. Wie war der Rollentausch?

Langer Ich finde es ist ein fairer Tausch. Ich pflege ohnehin eine gute Zusammenarbeit mit dem Gemischten Chor.