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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Musik: Nixen und Piraten zum Saisonabschluss

06.07.2015

Oldenburg Nach dem ersten Stück, der schmissigen Musik der Ouvertüre zu Rezniceks Oper „Donna Diana“, fragte der Dirigent und Moderator des Programms, Thomas Honickel, das Publikum des Familienkonzerts, ob er bei diesem Wetter ausnahmsweise den Frack ausziehen dürfe, was ihm besonders die jungen Zuhörer lauthals zugestanden. Die folgenden eineinhalb Stunden brachten großartige Musik zu Gehör, trotz der Hitze engagiert und kraftvoll vom Oldenburgischen Staatstheater in Szene gesetzt.

Fünf Themenschwerpunkte wurden abgearbeitet: Ringe, Nixen, Indianer, Urzeit und Piraten, insgesamt 15 Werke und zwei Zugaben. Das, was man zu den einzelnen Werken wissen muss, um den Zusammenhang zu erkennen und die zumeist bekannten Melodien noch mehr genießen zu können, wurde von Honickel ebenso fesselnd wie verständlich erzählt.

Von den 136 Takten des Sonnenaufgangs in Wagners „Rheingold“ bis zur sinfonischen Suite zum Film „Pirates oft the Caribbian“ malte die Musik sehr dichte und anschauliche Bilder: Ob nun Captain Jack Sparrow, Winnetou (die Filmmusik von Martin Böttcher), die grausamen Raptoren aus „Jurassic Park“, Arielle, die kleine Meerjungfrau, oder der Hobbit aus dem Auenland – die Musik traf auf ein kundiges und dankbares Auditorium. Bei der Filmsuite zum „Herr der Ringe“ sangen etwa 45 Kinder und Jugendliche des Ensembles „Klanghelden“ mit.

Die solistischen Gesangsauftritte beim Hobbit, bei der Meerjungfrau Arielle und bei Pocahonta wurden ganz besonders bejubelt. Die jungen Zuhörer hatten ein sicheres Gespür dafür, wie schwer es für Jugendliche sein muss, vor so viel Publikum die Nerven zu behalten und fehlerfrei und gut zu singen.

Melanie Lang und Paul Brady sangen je eine Arie aus Wagners Oper „Der fliegende Holländer“. Die stilistisch harte Fügung mit dem leicht schwankenden Jack Sparrow tat erstaunlicherweise niemandem Unrecht, alles wurde ausgiebig bewertet und bejubelt. Mit der Filmmusik zu „James Bond“ und Luftballons von den Rängen endete das vierte und letzte Familienkonzert der Saison im Großen Haus des Staatstheaters fröhlich und ausgelassen.

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