Nordenham - Im Original-AC an der Peterstraße sind schon 1989 die Discolichter ausgegangen. Sie flackerten noch einmal kräftig auf, als vor vier Jahren die Serie der Revival-Partys startete. Doch jetzt heißt es endgültig Abschied nehmen von dem legendären Nordenhamer Tanztempel: Die AC-Fete dreht am Sonnabend, 7. April, eine letzte Ehrenrunde auf dem Parkett der Stadthalle Friedeburg.
Für die große Fete in Gedenken an die Discothek Atlantic City, die in den 70er- und 80er-Jahren eine Kultstätte der Nordenhamer Nachtschwärmerszene war, gibt es noch Karten im Vorverkauf. Die Tickets zum Preis von 10 Euro sind in der Geschäftsstelle des Vereins Nordenham Marketing & Touristik (
Dass der Ticketverkauf längst nicht mehr so rasant abläuft wie in den ersten Jahren, ist auch der Grund für das Aus der AC-Partys. Die Organisatoren Helmut Dietrich und Oliver Hübler, die bei der großen Fete auch als Discjockeys im Einsatz sind, haben zuletzt einen deutlichen Rückgang der Besucherzahlen verzeichnen müssen.
Bei der Premiere im März 2014 hatten über 800 Discogänger für eine rappelvolle Friedeburg gesorgt, im vergangenen Jahr bei der vierten Auflage waren es nur noch um die 500. „Die Sache hat sich ein bissschen totgelaufen“, sagt Helmut Dietrich, während Olli Hübner zustimmend nickt. Deshalb stoppen die beiden Partymacher die AC-Revival-Reihe und hoffen noch einmal auf einen gut gefüllten Saal bei der Abschiedsvorstellung.
Bei der Tanznacht in der Friedeburg bekommt die Fangemeinde einen Retro-Musikmix mit Hits aus den Siebzigern und Achtzigern geboten. Disco-Klassiker sind ebenso vertreten wie Wave, Rock, Pop und Neue Deutsche Welle. Mit anderen Worten: Die Bandbreite reicht von Abba und Alphaville bis zu U2 und ZZ Top. „Selbstverständlich erfüllen wir auch Musikwünsche“, verspricht Olli Hübler. Einen Live-Auftritt zwischendurch soll es diesmal aber nicht geben.
Helmut Dietrich und Olli Hübler schmieden bereits Pläne für ein neues Party-Paket. Einzelheiten verraten sie noch nicht, aber sie deuten an, dass es 2019 eine Tanzfete unter einem anderen Namen und mit einem neuen Konzept geben soll.
