NORDENHAM - Bei den Sparbemühungen der Stadt Nordenham ist auch der Ferienpass nicht ungeschoren davon gekommen. Die städtische Jugendarbeit muss in diesem Jahr mit einem Zuschuss von 19 600 Euro auskommen. Das sind zehn Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Dem Ferienpass-Programm ist dies aber nicht anzusehen. Sozialarbeiter Hasan Ugurlu und sein Team haben für die Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren ein Angebot zusammengestellt, das 149 Veranstaltungen enthält. Das sind etwa so viele wie in den vergangenen Jahren. 35 Vereine und private Anbieter beteiligen sich.
Insgesamt stehen für die Ferienpasskinder 3630 Plätze zur Verfügung. Das sind sogar 300 mehr als im vergangenen Jahr. Die Steigerung hängt in erster Linie damit zusammen, dass der Nordenhamer Filmpalast als Partner dazugekommen ist. Das Kino zeigt in insgesamt vier Vorführungen die Filme „Fluch der Karibik 4“ und „Marmaduke“.
In diesem Jahr nicht dabei ist der Circus Radieschen. Auch eine „Schools-out-Party“ wird es nicht geben. Stattdessen kommt zum Ferien-Auftakt der Spielefant ins Plaatweg-Stadion. Dort können die Kinder ihre Geschicklichkeit mit Pedalos, Seilen, Reifen und Stelzen beweisen. Die „Wikinger-Tage“ will die städtische Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund und der Jugendfarm diesmal selbst auf die Beine stellen. Der Leiter der städtischen Jugendarbeit, Harald Golkowski, sagt, er könne keine historische Authentizität garantieren, dafür aber jede Menge Spaß unter anderem beim Basteln, Bogenschießen und beim historischen Schwertkampf.
Ansonsten setzen die Ferienpassgestalter auf die bewährte Mischung aus Fahrten sowie sportlichen und kreativen Angeboten. Die Fahrten führen unter anderem in den Heidepark Soltau, in den Tier- und Freizeitpark Jaderberg, in den Serengetipark und nach Schloss Dankern. Wie immer enthält der Ferienpass wieder Gutscheine für das Störtebekerbad und den Minigolfplatz.
Über den Ferienpass hinaus gibt es erstmals auch ein Angebot für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren (siehe Bericht unten).
