NORDENHAM - NORDENHAM/JM - Das Nordenhamer Kulturangebot kann sich sehen lassen. Das wird der Stadt sogar in einem Gutachten bescheinigt. Einen großen Anteil daran haben die Vereine. Aber was wäre die Kulturszene ohne die Jahnhalle? Nicht nur in Sachen Rock und Kabarett gehört das Kulturzentrum zu den besten Adressen der Region. Und das wird vorerst so bleiben. Denn die Jahnhalle hat für das erste Halbjahr 2005 ein Programm auf die Beine gestellt, bei dem jeder auf seine Kosten kommt.

Coverbands haben auch in diesem Jahr Hochkonjunktur. Am 29. Januar steht die Formation „Led Zep“ auf der Bühne, die sich den Rock-Klassikern von „Led Zeppelin“ annimmt. Am 22. April ist erstmals in der Jahnhalle die Band „May Queen“ zu hören, die sich auf die Hits der Gruppe „Queen“ spezialisiert hat. Der 28. Mai wird ein Festtag für alle Punkrock-Fans. Denn dann lassen es „Die Toten Ärzte“ richtig krachen. Die Gruppe covert – wer hätte es gedacht? – die Ikonen des deutschen Punkrocks, „Die Ärzte“ und „Die Toten Hosen“.

Natürlich gibt es auch einige Originale in der Jahnhalle zu hören. Dazu gehört zum Beispiel Anne Haigis, die am 12. Februar mit einem Akustik-Rock-Programm in die Jahnhalle kommt. Die Deutsch-Rocker von „Lake“ gastieren am 1. April in Nordenham. Wer es süffig, charmant und niederträchtig mag, wird am 16. April beim Gastspiel der Gruppe „Liederjan“ auf seine Kosten kommen. Das Trio steht seit Jahrzehnten für lustig-listiges Liedgut.

Auch die Nordenhamer Musikszene bekommt wieder reichlich Gelegenheit, sich in der Jahnhalle zu präsentieren. Den Anfang macht Dr. Hartmut Becker, der am 2. Februar, auf seiner Gitarre Lieder von Reinhard Mey spielen wird. Modernen Metal präsentieren „Scarabäus“ am 19. Februar. Am 25. Februar sind die Pop- und Jazz-Chöre „Take it easy“ und „Nach Acht“ in der Jahnhalle zu hören. In der Veranstaltungsreihe „Café im Takt“ tritt am 2. März die Jazz-Rockformation „Jauches Grubenorchester“ auf. Und am 18. Juni wird die Gruppe „Nothingness“ im Nordenhamer Kulturzentrum mit Rock- und Popstücken zu hören sein.

Auch die Kabarett-Sparte ist wieder mit einigen exzellenten Künstlern vertreten. Da ist zum Beispiel Vince Ebert, der am 5. März erklären will, warum das ganze Universum expandiert, aber selten freie Parkplätze zu finden sind. Musikalisches Kabarett bietet am 18. März die Gruppe „Quetschtragödie“, zu der unter anderem der Nordenhamer Henning Mehrtens gehört. Zu den Höhepunkten des Kabarett-Programms gehört das Gastspiel der „Leipziger Pfeffermühle“ am 27. März. Die Comedy-Fraktion vertritt Thomas Nicolai alias „Der Blonde Emil“, der am 2. April in der Jahnhalle blödelt.

Karten für die Veranstaltungen in der Jahnhalle gibt es im Vorverkauf in der NMT-Geschäftsstelle ( 93640) am Marktplatz.