NORDENHAM - Ein Theatersommer zum Stadtjubiläum: Dieses Vorhaben, mit das Theater Fatale das Kulturprogramm zum 100. Geburtstag der Stadt Nordenham bereichern will, nimmt konkrete Formen an. Es zeichnet sich jetzt ab, welche Nordenhamer Bühnen und Schauspielgruppen mit im Boot sitzen. Auch ein grober Terminplan für die Veranstaltungsreihe im Güterschuppen an der Müllerstraße steht bereits fest.
Nordenham verfügt über eine blühende Theaterszene. Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten soll diesem Umstand Rechnung getragen werden. Deshalb hat die Stadt bei den Akteuren des Theaters Fatale angefragt, ob sich vorstellen könnten, einen Theatersommer zu organisieren. Die Fatalen sagten zu. Am Dienstagabend hat nun zum inzwischen zweiten Mal im Güterschuppen ein Treffen mit Vertretern von Nordenhamer Laienbühnen und Theatergruppen stattgefunden, die das Festival gemeinsam auf die Beine stellen wollen.
Neben dem Theater Fatale selbst sind die Laienspielscharen aus Ellwürden und Phiesewarden, die Theater-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums sowie die Grundschulen Nord, Friedrich-August-Hütte Süd und der Kindergarten aus FAH mit von der Partie.
Beschlossene Sache ist, dass die Fatalen den Theatersommer mit dem Stück „Fachwechsel“ aus der Feder von Frank Pinkus eröffnen werden. In der Komödie geht es um ein Theaterensemble, das ein neues Stück einstudiert. Dabei beobachtet das Publikum die Akteure.
Folgen würde nach dem bisherigen Stand der Dinge Ende Mai und Anfang Juni die Theatergruppe Phiesewarden, die den Ohnsorg-Klassiker „Tratsch im Treppenhaus“ einstudiert. Danach ist die Theater-AG des Gymnasiums mit dem Stück „Die Schwester von drüben“ an der Reihe.
Das Wochenende vom 13. bis zum 15. Juni ist für die Theatergruppen der Grundschulen und des Kindergartens reserviert, die ein gemeinsames Programm erstellen wollen. Die Laienspielschar Ellwürden soll dann den Schlusspunkt setzen und noch einmal ihre gerade mit großem Erfolg gespielte Komödie „Alles bloß Theoter“ auf die Güterschuppen-Bühne bringen.
Die Akteure der verschiedenen Gruppen sind sich darüber einig, dass der Theatersommer mit einem gemeinsamen Plakat und einem Flyer, vielleicht sogar mit einer eigenen Homepage im Internet beworben werden soll. Außerdem soll ein Abonnement angeboten werden, mit dem Theaterfreunde alle Festivalveranstaltungen besuchen können. Finanzieren soll sich der Theatersommer möglichst aus den Eintrittsgeldern. In diesem Punkt gibt es aber noch einige offene Fragen, die beim nächsten Treffen der Theaterleute am Donnerstag, 24. Januar, ab 19 Uhr im Güterschuppen geklärt werden sollen.
