NORDENHAM - Das Zeichnen und Malen hat Kärsti Jekimov-Berendsen erst im vergangenen Jahr für sich entdeckt. Aber auch ihr Beitrag zur Ausstellung, mit der sich der Nordenhamer Kunstverein am Stadtjubiläum beteiligt, kann sich sehen lassen. „Fußweg und Brücke am Midgard-Hafengelände“ hat sie das Bild genannt, das sie mit Pastell-Ölkreide gemalt hat.
Kärsti Jekimov-Berendsen ist von Beruf Krankenschwester. Sie wohnt seit 1957 in Stadland. Von ihren estnisch-russischen Vorfahren hat sie ihr musisches Talent. Wichtige Anregungen für die Malerei erhielt sie durch eine Nachbarin, eine Freundin und durch Astrid Neumann-Hoppe, bei der sie im Sommer 2007 ein Seminar besuchte.
Insgesamt hat sie drei Arbeiten für die Ausstellung eingereicht, die sich allesamt mit dem Nordenhamer Hafen beschäftigen. Es handelt sich um expressive Kompositionen, die sich in ihrer Farbigkeit von der Realität des Bildgegenstands gelöst haben.
Der Beitrag von Ursel Koop zur Kunstausstellung heißt „Nordenham – Lebensader Weser“. Das Bild entstand ebenfalls im vergangenen Jahr – als Collage aus Seekarte und Acrylmalerei auf Leinwand.
Ursel Koop ist 1948 in Brake geboren. Die Nordenhamerin war von 1973 bis 1999 als Grund- und Hauptschullehrerin in Nordenham tätig. 1999 begann sie eine umfassende Ausbildung im Schreiben, Malen und Zeichnen, zunächst bei Maike Janßen in Seefeld, später an der Universität Oldenburg bei Barbara Habermann und Meinhard Tebben. Sie nahm auch an einem Grafikkurs von Raymon E. Müller teil.
Über ihre Kunst sagt Ursel Koop: „Wo ik herkam, bin ich verwurzelt, fließen Farben und Formen zu Bildern zusammen. Wo ik hengah, nehme ich Neues auf, verwebe Stimmungen mit Gerüchen und Geräuschen, dar bin ik.“
