Nordenham - Allzu oft sind sie noch nicht herausgekommen aus dem Proberaum. Dabei haben die Musiker der Gruppe Querbeat wahrlich keinen Grund, sich zu verstecken. Ihr Programm ist schon lange bühnentauglich. Das haben sie zuletzt bei einem Benefizkonzert in der Nordenhamer Jahnhalle unter Beweis gestellt. Nach über drei Jahren ohne öffentlichen Auftritt wird es nun allerhöchste Zeit, mal wieder ins Rampenlicht zu treten. Am Samstag, 16. Juni, ist es so weit. Dann ist die Gruppe Querbeat im Abbehauser Dorfkrug zu hören. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn um 20.15 Uhr.
Seit Oktober 2013 gibt es die Band, die ihrem Namen in mehrfacher Hinsicht Ehre macht. Das Programm ist eine spannende Mixtur aus mindestens fünf Jahrzehnten Musikgeschichte. Spannend ist aber auch die Zusammensetzung der Gruppe: sieben Mitglieder, die ganz unterschiedliche Erfahrungen mitbringen und bei Querbeat ein gemeinsames Zuhause gefunden haben.
Da ist zum Beispiel Frank Löwenkamp, der schon einige Jahrzehnte Bühnenerfahrung auf dem Buckel hat. Zusammen mit Schlagzeuger Jörg Bultmann hat er bei der Midnight Band gespielt. „Das ist eine Ewigkeit her“, sagt Frank Löwenkamp, der bei Querbeat für Keyboard und Bass zuständig ist. Gut 30 Jahre hat er Tanzmusik gemacht. Er hat bei der Ersten Allgemeinen Lehrerband mitgespielt, außerdem bei den Flying Soultoasters.
Aus einer ganz anderen musikalischen Richtung ist Gero Hein zu Querbeat gestoßen. Der Gitarrist hat früher in der Rodenkircher Punkband Auflaufendes Abwasser gespielt. Sängerin Bianca de Grave zum Beispiel kommt aus dem Chorgesang. Und so hat jeder seine Geschichte. Komplettiert wird das Septett von Dirk Jungenitz (Gitarre), Frank Apeler (Gesang und Harp) sowie Wilfried Derra, der für Ton- und Lichttechnik zuständig ist.
Das Programm ist ein kunterbuntes Sammelsurium an Stücken, die vor allem eine Voraussetzung erfüllen müssen: Sie müssen Spaß machen – den Musikern und natürlich auch dem Publikum. Da gibt es zum Beispiel „Brown Sugar“ von den Rolling Stones zu hören, „Every Breathe You Take“ von Police, „Lay Down Sally“ von Eric Clapton, „Mr. Rock’n’Roll“ von Amy Mc Donald, „Fever“ von Elvis Presley, aber auch deutsche Songs wie zum Beispiel „Mein Ding“ von Udo Lindenberg.
Die Band freut sich auf den ersten Auftritt nach dreijähriger Bühnenabstinenz. „Es wird nicht der letzte sein“, verspricht Frank Löwenkamp. Für die Zukunft planen die Querbeat-Musiker maximal zwei bis drei Konzerte im Jahr. „Mehr nicht – was Hobby ist, soll Hobby bleiben“, sagt Frank Löwenkamp.
Karten für das Konzert im Abbehauser Dorfkrug gibt es im Vorverkauf für elf Euro in der Geschäftsstelle von Nordenham Marketing & Touristik am Marktplatz. An der Abendkasse kosten die Tickets zwölf Euro.
