NORDENHAM - Als die Jazzsängerin Britta Rex am Sonnabend die Bühne der Nordenhamer Jahnhalle betritt, ist es mucksmäuschenstill. Die rund 50 Zuschauer schauen gespannt zu der Solistin, dem Gitarristen Erwin Kühn und dem Saxofonisten Anselm Simon. Ein kurzes Fingerschnippen und der Konzertabend beginnt. Mit Liedern aus vielen verschienenen Stilrichtungen stellt das Trio sein Können unter Beweis. Zu den zahlreichen Gitarren- und Saxofonsoli begeistert die facettenreiche und ausdrucksstarke Stimme von Britta Rex.

„Ich bin froh, dass sich so viele Menschen bei dem schlechten Wetter aus dem Haus getraut haben, um hier zu sein“, freut sich Britta Rex und beginnt passend zu ihrer Aussage ein Lied über den Sonnenschein zu singen. Das bunt gemischte Publikum ist begeistert und lauscht in der gemütlichen Atmosphäre bei warmem Licht und Kerzenschein den harmonischen Klängen des Trios.

Neben Jazzstandards interpretieren die drei Musiker auch Popklassiker auf ihre eigene Weise. Bekannte Stücke von Whitney Houston, Neil Young , Ray Charles und Joni Mitchell bringen das Publikum sowohl zum Entspannen als auch zum Mitwippen. Der Hit „Valerie“ der verstorbenen Soulsängerin Amy Winehouse gefällt vielen Zuschauern besonders gut.

Zwischen den Liedern erzählt Britta Rex, die als Dozentin an verschiedenen Hochschulen tätig ist, humorvolle kleine Geschichten, die das Publikum unterhalten und zum Schmunzeln bringen.

Die Besucher erleben in der Jahnhalle ein Konzert mit vielen verschiedenen Facetten. Die tolle Sängerin und die gefühlvolle Musik hinterlassen bei vielen Zuhörern sicherlich einen bleibenden Eindruck.