NORDENHAM - Das Experiment ist geglückt: Die Musikschule Wesermarsch hat das erstmals in der Jahnhalle ausgerichtete Sommerfest als einen großen Erfolg verbucht. Und weil die Veranstaltung so gut gelaufen ist, soll sie in Zukunft zu einem festen Bestandteil im Jahresprogramm der Musikschule werden.
„Wir möchten aus dem Sommerfest eine Tradition machen“, sagt Ulrich Ziegeler. Der Fachbereichsleiter hat die gut besuchte Veranstaltung organisiert. Besonders begeistert haben ihn die gute Zusammenarbeit mit dem Jahnhallenteam und die technische Ausstattung des Nordenhamer Kulturzentrums. Deswegen möchte er das Fest auch in den nächsten Jahren dort über die Bühne gehen lassen.
In der Jahnhalle bekamen die Gäste im Anschluss an eine Kinder-Revue in der Friedeburg (dieNWZ
berichtete) einen Eindruck von den vielfältigen Angeboten der Musikschule. Anlass war der Deutsche Musikschultag, der alle drei Jahre stattfindet.Die Veranstaltung in der Jahnhalle kombinierte die Musikschule mit ihrem Sommerkonzert. Daran beteiligten sich zahlreiche Einzelschüler und Gruppen.
Einen besonders großen Zuschauerzuspruch hatte die Streicherklasse, die das Gymnasium Nordenham in Zusammenarbeit mit der Musikschule ins Leben gerufen hat. Beate Hermenau und Stefan Tönjes leiten das Ensemble. Zudem wirkten die Bands Grounds Breaking unter der Leitung von Matthias Klenke und Headline (Ulrich Ziegeler) sowie ein Querflöten-Ensemble (Elisabeth Levin) und ein Lehrkräfte-Trio mit, das sich aus Hanno Bornstorf, Matthias Klenke und Martin Kruzig zusammensetzte.
Die Chorsparte war ebenfalls vertreten – und zwar durch den Jazz- und Popchor Keep on Smiling unter der Leitung von Henning Oppermann.
Zur Eröffnung des Programms spielte das Ensemble der Lebensräume Ovelgönne, in dem behinderte und nicht behinderte Musiker mitwirken. Diese Gruppe wird von Roswitha Boysen geleitet.
