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Evangelische Kirche Das Gemeinsame in den Fokus rücken

Nordenham/Vechta - Die frühere Nordenhamer Pastorin Martina Wittkowski hat jetzt in Vechta ihr neues Amt als Kreispfarrerin des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Oldenburger Münsterland angetreten. Ihre Amtseinführung fand bei einem Gottesdienst in der Klosterkirche in Vechta statt.

15 Jahre in Nordenham

Martina Wittkowski stammt aus Vreschen-Bokel im Ammerland. Nach dem Abitur studierte sie Evangelische Theologie in Heidelberg, Tübingen und Münster und absolvierte ihr Vikariat in Wilhelmshaven-Fedderwardergroden. Nach ihrer Ordination 1993 wurde sie Pfarrerin in der Kirchengemeinde Nordenham. Ihre Pfarrstelle in der Unterweserstadt teilte sich Marina Wittkowski mit ihrem Ehemann Volker. Gemeinsam wechselten sie im September 2008 auf die Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Löningen. Seit dem 2016 erfolgten Eintritt ihres Mannes in den Ruhestand war sie dort alleinige Stelleninhaberin.

Die 56-jährige Theologin war auf einer außerordentlichen Kreissynode im Oktober 2020 in Vechta mit großer Mehrheit zur Kreispfarrerin gewählt worden. Sie ist die Nachfolgerin von Michael Braun, der Superintendent des Kirchenkreises An der Agger in der Evangelischen Kirche im Rheinland geworden ist. Zum Kirchenkreis Oldenburger Münsterland gehören 20 Kirchengemeinden mit knapp 50 000 Gemeindegliedern.

Bei ihrer Amtseinführung machte Bischof Thomas Adomeit deutlich, dass die oldenburgische Kirche vor großen Herausforderungen stehe. Es gehe um die Setzung von Prioritäten und Akzenten und den richtigen Einsatz von Ressourcen.

Komplexe Aufgaben

Martina Wittkowski rief dazu auf, die Veränderungen in der Kirche gemeinsam zu gestalten. Die Aufgaben würden immer komplexer. Dass sich Ehrenamtliche mit ihren Begabungen, Fähigkeiten und Erfahrungen einbrächten, tue der Kirche gut. Auch das ökumenische Miteinander sei bereichernd.

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