Berne - Nun ist es amtlich: Der größte Teil des Außengeländes der Kulturmühle hat einen neuen Besitzer, hieß es jetzt auf der Jahreshauptversammlung des Vereins. Doch die Nutzung der neuen Außenbühne sei, zumindest in diesem Jahr, gesichert, erklärte der Vorsitzende Wolfgang Focke erleichtert.
Was die Zukunft bringe, werde sich zeigen. Doch man sei optimistisch, eine Einigung mit dem neuen Nachbarn zu erzielen, der dort nach der Sanierung mit seiner Zahnarztpraxis einziehen möchte. Genau 1111 Quadratmeter Grundstück mit einem äußerst eigenwilligen Grenzverlauf habe man den Erben des seit Jahren leerstehenden, benachbarten Gebäudes auf der Ecke Am Schulplatz 2004 für die veranschlagte Summe abkaufen können, erinnerte Geschäftsführerin Karin Dialer-Strackerjan an den Erwerb des Geländes.
Die Bilanz, die die Geschäftsführerin den Mitgliedern vorlegen konnte, war wieder äußerst erfreulich – etwas, was nicht zuletzt durch das unermüdliche Bemühen der Amtsinhaberin beim aufwendigen Beantragen von Zuschüssen zu verdanken ist. Auch für den geplanten Zwischenbau, der das denkmalgeschützte Ensemble Kulturmühle und Maschinenhaus verbinden soll, werde man die Chance nutzen, um im Rahmen der Ortskernsanierung Fördergelder von Land, Bund oder aus dem Leaderprogramm zu beantragen.
1650 Besucher, und somit knapp 300 mehr als 2013, erfreuten sich im letzten Jahr am abwechslungsreichen Programm. Und auch die neue Web-Seite werde sehr gut angenommen, hieß es im Bericht vom Programmbeirat Clemens Rittel.
Der Frauentag am 8. März wird der nächste Termin sein. Ab 18 Uhr macht Britta Dinkelbach den musikalischen Auftakt. Kunst, Spannendes von DDR-Frauen und ein Fingerfood-Buffet werden den Abend abrunden.
