Daten, Fakten und Wissenswertes
Die Halle
misst 44 mal 54 Meter. Die Firsthöhe beträgt 11,5 Meter. Die lichte Höhe (bis zur Unterkante Dachkonstruktion) entspricht mit sieben Metern den Normen.Insgesamt gehören
35 Parkplätze zu der Mehrzweckhalle. Die Halle wird mit einer Bühne ausgestattet. Sie misst acht mal zehn Meter und kann auch treppenstufenartig aufgebaut werden.In der Halle
sind insgesamt 14 054 Meter Elektrokabel verlegt worden. Voraussichtlich Ende März wird die Halle offiziell eröffnet.Bilder unter www.NWZonline.de/fotogalerie-muensterland
20 Leser bekamen eine fachkundige Führung von Architekt Reinhold Engelmann. Nach der Führung gab es Kaffee und Kuchen.
von Thomas Bücher
Bösel Hohe Decke, Erdtöne, Video-Beamer, Leinwand. Nur die hohe Decke klingt nach Sporthalle. Doch tatsächlich: Auf die neue Mehrzweckhalle passen all diese Beschreibungen. Ein Bild davon, wie die Halle von innen aussieht, konnten sich 20 NWZ -Leser machen. In einer exklusiven Führung bekamen die Böseler ihre Halle aus erster Hand erklärt: Der Cloppenburger Architekt Reinhold Engelmann erläuterte den Bau und auch sein Farbkonzept. „Es hat einige Zeit gekostet, den Bauherrn davon zu überzeugen, dass der erdfarbene Hallenboden sehr gut geeignet ist.“ Doch am Ende waren die meisten überzeugt und auch Bürgermeister Hermann Block outet sich als Fan dieser Lösung: „Das ist ein schöner warmer Ton.“
Ähnlich sehen das die Baustelle besichtigenden NWZ -Leser. Ingeborg Klein sagt: „Das ist für Bösel ein Gewinn.“ Und auch Maria Block ist voll des Lobes: „Der warme Farbton gefällt mir sehr. Hier fühlt man sich eher wie privat zu Hause und nicht wie in einem öffentlichen Gebäude.“
Die Führung macht den Besuchern sichtlich Freude. Während der Führung löchern sie den Architekten. So kommt die Frage auf, wie hoch die Halle denn sei. „Sieben Meter“, sagt Engelmann. Und Block ergänzt: „Wir können hier nun alle olympischen Sportarten betreiben – bis auf Trampolinspringen.“ Gelächter.
Nicht nur Farben und Höhen beschäftigten die Besucher. Auch die Aufteilung der Halle interessierte: Die auf der Längsseite befindlichen Geräteräume sind mit Durchgängen versehen. Der Vorteil: Wird die Halle von zwei Gruppen genutzt, können Geräte parallel zur Halle von der einen Seite zur anderen geschoben werden, ohne dass die Sportler gestört werden. Und Doppelanschaffungen werden so vermieden.
Auch die Dusch- und Umkleidebereiche gefielen. Dass sich die Böseler auf einer Baustelle befanden, stellten sie immer wieder fest. Manche Ecke ist noch nicht fertiggestellt und überall hängen noch Kabel aus den Wänden. Ganz nebenbei: Im Bau sind insgesamt 14 050 Meter Elektrokabel verbaut worden.
Im Anschluss an die Führung hatten der Förderverein und die NWZ zu einem Plausch bei Kaffee und Kuchen in den Schulungsraum geladen. Der Förderverein hatte Bänke und Tische aufgestellt und für Getränke gesorgt. Hermann Block sagte bei dem Kaffee-Trinken, dass den NWZ -Lesern eine Premiere nicht mehr zu nehmen sei: „Sie waren nicht nur exklusiv und vor der Eröffnung auf der Baustelle, sondern auch die ersten, die im Schulungsraum einen Kaffee getrunken haben.“
