OBENSTROHE - OBENSTROHE - Die Gesamtchöre präsentierten sich stimmgewaltig, die einzelnen Sangesgemeinschaften fein nuanciert: Beim 53. Gemeindesängerfest im Obenstroher Landgasthof Haßmann war so gar nichts von den Nachwuchssorgen zu spüren, unter denen die Chöre allerorten leiden. Die Freude am Singen stand im Mittelpunkt und der Funke sprang auch sofort auf das Publikum über, als eingangs der Kanon „Lieder sollen heut’ erklingen“ mit den Gästen gemeinsam gesungen wurde.
Der gemischte Chor „Stehe fest“ Rosenberg war diesmal Ausrichter des Festes und entsprechend begrüßte Vorsitzender Heino Frerichs die Anwesenden, darunter die Vorsitzende des Gemeindesängerbundes Ilse Kuhlmann, Bürgermeister Wolfgang Busch und den Ratsvorsitzenden Karl-Heinz Funke.
Ilse Kuhlmann würdigte besonders ihre Vorgängerin Erika Weeken, die ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen hatte zur Verfügung stellen müssen. „Wir freuen uns, dass sie nach so langer Krankheit wieder bei uns ist“, betonte sie.
„Bei uns gibt man nicht so schnell auf wie in Jever, wir haben noch fünf Chöre“, freute sich Bürgermeister Busch unter dem Beifall der Anwesenden. „Ich wünsche mir, dass Euch die Freude am Singen erhalten bleibt. Mögen Eure Kehlen immer so gut geölt sein, wie am heutigen Tag“, erklärte er und überreichte Heino Frerichs einen Scheck. Mit „Die Sonn’ erwacht“ und „Freunde, die ihr seid gekommen“ leiteten die Gesamtchöre den Reigen der Darbietungen unter der Leitung von Gerd Reil ein. „Stehe fest“ folgte mit „Lied unser Band“ und „Musik ist wie die Sonne“, während der Männerchor „Einigkeit“ Büppel die „Abendglocken“ und „Herrlicher Baikal“ vorstellte.
Mit „Singen ist Leben“, „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ und „Ein schöner Tag ward euch beschert“ war der gemischte Chor Grünenkamp vertreten. Der gemischte Chor Altjührden trug „Die Welt ist voller Wunder“, den „Ungarischen Tanz Nr. 6“ und ein „Wiegenlied“ vor und der gemischte Chor Rallenbüschen sang „Bella bimba“, „Genießt das Spiel der Welt“ und „Was eine Frau im Frühling träumt“. Nach der Pause servierten die Gemeinschaften dann erneut Kostproben ihres Könnens.
