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Theater Lust und Liebe bei den Wöschenlannern

Ulrike Johannsmann

OBERHAUSEN - Das verspricht ja wieder heiter zu werden: Die Speelkoppel des Heimatvereins Wöschenland steht kurz vor der Premiere ihres neuen Theaterstücks. Seit Wochen proben die Wöschenlanner Schauspieler mit viel Freude und Engagement an ihrem neuen Werk, das am Sonnabend, 8. Januar, Premiere hat.

Das Theaterstück „Mannslü blievt immer Kinner“ oder „Nestflucht ins Chaos“, wie das Stück auf Hochdeutsch heißt, ist ein Lustspiel. In drei Akten gibt es turbulente und höchst amüsante Verwechslungen, bei denen die Lachmuskeln der Zuschauer garantiert strapaziert werden.

Flucht aus „Hotel Mama“

Der junge Bursche Michael träumt von den eigenen vier Wänden – weit weg von der Mutter, die mit ihrem Putzfimmel auch die letzte Hausstaubmilbe verjagt. Daher ergreift er spontan die sich überraschend bietende Gelegenheit, in einer leerstehenden Wohnung des ledigen Onkel Willi unterzukommen, ohne dass ihn das mietfreie Angebot stutzig macht. Aber kaum umgesiedelt, stellt sich heraus, dass das großzügig präsentierte Mietobjekt einen Haken hat und so gerät Michael vom Hotel Mama direkt hinein in Dauerstress.

Denn gleich nach der Einweihungsparty verwandelt sich die kleine Wohnung in einen Taubenschlag – Damenbesuch geht ein und aus. Die sich daraus natürlich ergebenen pikanten und amüsanten Verwicklungen und Eifersuchtsszenen sorgen für heitere Verwirrung vom Allerfeinsten.

Als dann auch die Eltern samt Nachbarschaft mitmischen, und noch ein Nebenbuhler auftaucht, wird die Bühne zur „Kampfarena“. Onkel Willi kommt aus dem ganzen Schlamassel mit einem blauen Auge davon. Bei dem ganzen Chaos fragt sich Michael jedoch: „Warum bin ich eigentlich ausgezogen?“

Zum Schluss des Stücks wird – wie immer – alles wieder gut. Der Josef hat seine Adelheid, Heiner seine Hilde, Albert seine Leni und Michael seine Geli. Die Schauspieler der Speelkoppel Wöschenland freuen sich schon auf ihr Publikum.

Zu sehen sein werden Harry Würdemann als Josef Beck, Edith Lange als Adelheid Beck und Christian Carstens als Sohn Michael, Ingo Lange spielt den liebestollen Onkel Willi. In den weiteren Rollen spielt Sabine Haje die Hilde, Uwe Schlötelburg den Heiner, Bianca Junker die Angelika, Christa Bley die Conny, Marita Würdemann die Leni Schmitt und Richard Heinemann den Albert. Und nichts geht natürlich ohne den „Topuster“ Werner Kunst.

Aufführung in Oberhausen

Die Schauspieler der kleinen plattdeutschen Bühne proben bereits seit vielen Wochen. In der Endphase kommt die Theatertruppe zweimal wöchentlich zusammen, um gemeinsam Theater zu spielen, schließlich steht die Premiere kurz vor der Tür.

Am Sonnabend, 8. Januar, ist es soweit, die erste Aufführung des Stückes „Mannslü blievt immer Kinner“ wird um 20 Uhr in der Gaststätte „Zur Krone“ in Oberhausen stattfinden. Im Anschluss kann auf dem traditionellen Ball zur Musik von den „Sonoros“ getanzt werden.

8. Januar:

Premiere und anschließender Ball mit den „Sonoros“, Gasthof „Zur Krone“, 20 Uhr

13. Januar:

„Zur Krone“, 20 Uhr

15. Januar:

Für den Seniorenclub, „Zur Krone“, 15 Uhr

16. Januar:

„Zur Krone“, 15 Uhr

6. Februar:

Dorfgemeinschaftshaus Hundsmühlen, 15 Uhr

20. Februar:

„Zur Alten Schänke“ in Berne-Ganspe, 15 Uhr

4. März:

Kohlessen, „Zur Krone“, 19 Uhr, anschließend Theateraufführung

6. und 13. März:

„Zur Krone“, jeweils 15 Uhr

Kartenvorbestellungen

unter Telefon 04484/313 (Aufführungen „Zur Krone“) und Telefon 04406/6410 (Berne).
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