OBERHAUSEN - Maßgeschneidert kommt das neue Theaterstück der Speelkoppel des Heimatvereins Wöschenland in dieser Spielsaison daher: Es spielt im finsteren Wald von Wöschenlann. In Helmut Schmidts Dreiakter von „Dat Wöschenlanner Wald-Camp“ hält das Fernsehteam von „Kabel 3“ Einzug in den Wöschenlanner Wald.

Rund um die Uhr werden die sechs vom TV-Publikum ausgewählten Bürger von Wöschenland via Fernsehkamera dabei beobachtet, wie sie als Kandidaten im „Wald-Camp“ eine Woche lang gemeinsam miteinander auf engstem Raum ausharren und sich dabei an ungewöhnlichen Spielen messen müssen.

Die Konflikte beginnen schon beim Einzug der Kandidaten, das Chaos im Camp wird täglich größer. Wertsachen werden gestohlen, der Bürgermeister spielt ein falsches Spiel, der Arzt Stefan hält es beinahe nicht mehr aus, Lehrerin Annemarie kann nicht eine Minute vom Beruf abschalten, die bekannteste Prostituierte aus dem Dorf ebenso nicht, und die Obdachlose Claudia wird als Diebin bezichtigt. Am letzten Tag verlieren sogar die Moderatoren fast die Nerven. Aber es geht bei diesem Spiel um eine Million Euro und dafür beißt ein jeder ordentlich die Zähne zusammen und macht gute Miene zu bösem Spiel.

Die meisten der Schauspieler der Speelkoppel des Heimatvereins Wöschenland sind alte Hasen und haben wieder sehr viel Spaß bei den gemeinsamen Proben an ihrem neuen Theaterstück. Selbstverständlich wird auch nicht verraten, wer letzten Endes als Sieger aus dem Wald-Camp hervorgeht, und wofür das Geld verwendet wird. Neu dabei in diesem Jahr ist „Nesthäkchen“ Laura Heinemann. Die 16-Jährige spricht zu Hause Plattdeutsch mit der Uroma und versucht sich in diesem Jahr erstmalig und mit Erfolg auf der niederdeutschen Bühne.

Seit vielen Wochen proben die Wöschenlanner Schauspieler mit viel Freude und Engagement an ihrem neuen Werk, das am Sonnabend, 7. Januar, um 20 Uhr im Gasthof „Zur Krone“ (Kunst-Mertins) Premiere hat. Weitere Aufführungen sind für Donnerstag, 12. Januar (20 Uhr), Sonntag, 15. Januar (15 Uhr), Freitag, 2. März (19 Uhr mit Kohlessen), sowie für die Sonntage, 4. und 11. März (jeweils 15 Uhr), geplant.