OFEN - Einen Spaziergang von Werkstatt zu Werkstatt konnten am Wochenende Kunstinteressierte in Ofen unternehmen. Sechs Kunsthandwerkerinnen öffneten ihre Türen und luden zum Schauen, Staunen und Kaufen in ihre Ateliers ein.

Bereits zum 7. Mal fand dieser Werkstatt-Spaziergang statt. Die ursprüngliche Idee stammte von Christel König und Barbara Klump. Sie wollten der Öffentlichkeit die unterschiedlichen Gewerke, die in Ofen hergestellt werden, einmal vorstellen. Die Resonanz darauf war so gut, dass diese Veranstaltung jährlich im Mai wiederholt wurde.

Neben Christel König, die Patchwork und Maschinenfilzen anbietet, und Barbara Klump mit ihrem Keramik-Atelier beteiligten sich an diesem Wochenende noch Birgt Schiwinsky-Tetenborg mit Silberschmuck und Helga Merschmeyer-Müller mit Gartenkeramik an der Veranstaltung. Inka Rößler mit Handweberei und Katja Wigbers mit Filz und Quilts rundeten das handwerkliche Angebot ab. Um auch neues Kunsthandwerk vorzustellen, nahm dieses Mal unter anderem Manfred Jansen mit seinen Vogel-Villen teil.

Neben Stammbesuchern waren an beiden Tagen auch Interessierte aus der Ortschaft, aber auch aus Oldenburg und anderen Gemeinden in den verschiedenen Werkstätten anzutreffen. So nahm Bärbel Makoschey die Fahrt von Sandhatten auf sich, um vor allem die Keramik-Arbeiten anzuschauen. Das, was sie sah, gefiel ihr sehr gut. Sie trat die Heimreise daher nicht mit leeren Händen an. Wie Ulrike Schneider aus Ofen suchte Bärbel Makoschey nicht alle Werkstätten auf. Anhand des Flyers entschied sie sich für die beiden Keramik-Ateliers und für die Silberschmuckarbeiten. Beide Frauen lobten die individuellen Arbeiten und die ausgefallenen Stücke.

Im November werden sich die Ofener Kunsthandwerker wieder zusammensetzen und den 8. Werkstatt-Spaziergang im kommenden Jahr organisieren. Auch wenn die Vorbereitung immer mit viel Arbeit verbunden ist, haben alle viel Spaß an dieser Form der Ausstellung, die es ihnen ermöglicht, ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.