OFENERDIEK - Es ist das achte Straßenfest, das der Verein Handel und Gewerbe Ofenerdiek (Hugo) veranstaltet. Zum zweiten Mal, nach dem großen Erfolg im Vorjahr, wird es mit einem verkaufsoffenen Sonntag verbunden. Und erstmals müssen die Besucher nicht stets einen Blick auf den Straßenverkehr haben. Denn die Hugo-Planer haben sich mit ihrer Idee, den Festbereich für den Durchgangsverkehr sperren zu lassen, bei der Stadtverwaltung durchgesetzt. Wie berichtet, sind die Ofenerdieker Straße im Abschnitt von der Paul-Tantzen-Straße bis Am Stadtrand sowie die Weißenmoorstraße zwischen der Theodor-Wabnitz-Straße und dem Bardieksweg von 7 bis 19 Uhr autofreie Zonen.

Das Hugo-Straßenfest am 15. Juli beginnt um 10 Uhr. Die Geschäfte öffnen um 12 Uhr. Ende der Veranstaltung ist um 17 Uhr. Die Werbegemeinschaft verspricht wieder viel Abwechslung und Unterhaltung. Ein Konzept, das ankommt: Im vergangenen Jahr zählte man mehr als 10 000 Besucher.

Auf der Festmeile, die sich von Möbel Weirauch am Stiekelkamp bis zur Genossenschaft an der Ecke Karuschenweg/Ofenerdieker Straße zieht, werden zahlreiche Flohmarkt- und Aktionsstände aufgebaut sein. Mehr als 40 Anmeldungen von den Mitgliedsfirmen der Ofenerdieker Werbegemeinschaft liegen den Angaben zufolge schon seit Wochen für dieses größte Familienfest im Stadtteil vor. Kostenlose Beratungen in Fachgeschäften, Energiespartipps der Arbeitsgemeinschaft Klima(+), Verkostungen, Schnäppchen, Gewinnspiele, Mitmachaktionen für Jung und Alt sowie jede Menge süßer und herzhafter Leckereien werden den Gästen geboten.

Musik und Show gibt es auch. Auf der großen Bühne vor Dellas-Optik, Ofenerdieker Straße, liefern am Vormittag die „Wall Street Dixies“ Jazzmusik. Es treten die Kükenballettgruppe und die Akrobatikgruppe des SV Ofenerdiek auf. Die Band „Flingel Bunt“ spielt Hits im Stil der legendären „Shadows“. Ab 15 Uhr gibt das Oldenburger Gesangduo Judith & Mel dort ein Konzert. Auf der Bühne vor der Rosen-Apotheke, Ofenerdieker Straße tritt die Band „Jax Corner“ auf. Und auch hier zeigen Tanzgruppen des SV Ofenerdiek ihre Choreographien.

Mit der Kutsche, mit Trikes oder Oldtimern kann man sich über die Festmeile fahren lassen. Denn das eigene Auto sollte man am besten zu Hause stehen lassen und mit dem Fahrrad oder dem Bus nach Ofenerdiek kommen, raten die Veranstalter.

Susanne Gloger
Susanne Gloger Redaktion Oldenburg