Altona - Die Schießhalle in Altona ist groß, das Angebot an schießsportlichen Möglichkeiten des Schützenvereins Altona ebenfalls. Folglich gab es beim Tag der offenen Tür am Sonntag eine Menge zu entdecken. „Wir sind zufrieden es läuft sehr gut“, freute sich der Vorsitzende Hans Mayer über die gute Resonanz am Sonntag, denn es war ein stetes Kommen und Gehen auf der Anlage in Altona.

Das hat auch eine Menge mit dem Konzept des Tages zu tun: Wiederum beteiligten sich der Modellbauclub und die Regionalgruppe des Verbands für Waffentechnik am Programm. Die Modellbauer zeigten ihre Schiffe und ließen sie auch auf dem Annasee fahren, die Waffensammler hatten zwölf Lang- und 19 Kurzwaffen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs mitgebracht. Wiederum präsentierten auch Autohäuser aktuelle Modelle. Erstmals waren zudem die DLRG und die Malteser mit von der Partie und stellten ihre Arbeit vor. „Es hat sich bewährt“, so Vorsitzender Mayer über die Zusammenarbeit der Vereine, die so ein abwechslungsreiches Proramm auf die Beine stellen können. „Das ergänzt sich richtig gut“, meinte denn auch Richard Volle von den Modellbauern.

Vergleichsweise leise ging es beim Schießen mit dem Lichtpunktgewehr zu. Die bis zu Zwölfjährigen hatten hier die Chance, ihre Treffsicherheit zu testen. „Sehr gut“ sei die Beteiligung, sagte Jugendwart Andreas Reige.

Beim Betreten des Standes für großkalibrige Sportschießen galt es dagegen zuvor Ohrenschützer aufzusetzen, um den Lärm einzudämmen. Seit einem Jahr verfügt der Schützenverein auch über die Genehmigung, mit Schwarzpulver zu schießen. „Das ist im Kommen“, so Mayer über die ebenso alte wie lautstarke Technik. Pistolenwart Gerhard Lürßen zeigte, wie der Vorderlader geladen wird. Erst reinigen, dann die genau festgelegte kleine Menge Schwarzpulver ins Rohr einfüllen, gefettetes Geschoss auf die Ladung drücken und schließlich das Zündplättchen auf die richtige Stelle legen: Abzug ziehen und „Bumm“. Das ist eine von vielen Möglichkeiten, dem sportlichen Schießen nachzugehen.

Allein der Schützenverein hatte insgesamt mehr als 30 Helferinnen und Helfer im Einsatz, um den Tag reibungslos zu organisieren.