OHMSTEDE - Die Musiker des Petersfehner Blasorchesters Brass-Sax und ihr Leiter Volker Reesing waren von der großen Resonanz überwältigt. Bei ihrem letzten Konzert in diesem Jahr waren alle Plätze der Ohmsteder Kirche gefüllt. Zum Auftakt hörten die Besucher die Olympische Fanfare von John Williams, die eigens für die Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles komponiert wurde. Es folgten Originalkompositionen für Blasmusik wie „A Northern Celebration“ und „A Childrens Suite“.
Die Höhepunkte dieses Konzerts setzten jedoch die Solostücke, die von den einzelnen Solisten eindrucksvoll interpretiert und dargeboten wurden. Angefangen von „You raise me up“ mit einem Solo für Altsaxofon wunderschön gespielt von Alina Albers über den „Einsamen Hirten“ von James Last. Dieses Stück wurde bekannt als Solostück für Panflöte. In der von Brass-Sax gespielten Version sorgte die Sopransaxofonistin Sabrina Diecks auf ihrem Instrument für Gänsehautmomente. Den wunderschönen Schlusspunkt setzte das Stück „Give us Peace“, auch bekannt als „Dona Nobis Pacem“. Christian Meyer und Timo Tapken sorgten für Überraschungsmomente, da die Antwort auf das Trompetensolo, das von der Kanzel gespielt wurde, von einer zweiten Solotrompete auf der Orgelempore erfolgte. Eine weitere Premiere feierte Bernhard Müßig, der sehr informativ durch das Programm führte. Auch er sorgte für eine Soloeinlage, indem er den Titel „Let it snow“ singend „ansagte“.
Erst nach drei Zugaben und stehendem Beifall wurde das Orchester vom begeisterten Publikum entlassen. Der Eintritt zu diesem Konzert war frei. Es gab aber viele Spenden, von denen das Orchester 800 Euro für die Renovierung der Ohmsteder Kirche übergab.
