Bockhorn - Was ist das doch für ein Elend: Willi und Georg knacken den Lotto-Jackpot, doch um ihre Frauen nicht in zu große Versuchung zu führen, behaupten sie, Georg habe vergessen, den Lottoschein abzugeben. Nun bekommen sie die Verachtung ihrer gesamten Umgebung zu spüren. Die Frauen wollen sich scheiden lassen. So läuft das im Stück „Nix Geld, nix Liebe“, das die Theatergruppe Bockhorn im Februar im Hotel Hornbüssel aufführt.
Theaterstück im Stück
Der Schwank in drei Akten ist von Erich Koch, ins Plattdeutsche übersetzt hat ihn Hanna Heidelberg. Seit Oktober proben die Schauspieler die Szenen, in der eine Verwicklung auf die nächste folgt.
Und ein Theaterstück gibt es auch im Stück selbst: Die restliche Familie bereitet sich auf die Generalprobe eines Dramas nebenan in der Gaststätte vor. Da die Bühne sehr beengt ist, gehen die Darsteller schon in ihren Kostümen aus dem Haus. Ruth, seine Frau, Gerd, sein Sohn, Hedwig, seine ungeliebte Schwägerin, Julia, die Frau seines Freundes Georg, Opa Rudi und Oma Rosa fiebern der schwierigen Aufführung in wechselnden Rollen entgegen. Und dann knacken Willi und Georg den Jackpot und nichts ist mehr wie zuvor.
Bürgermeister ist pleite
Doch weil die Frauen glauben, ihre Männer hätten jede Chance auf einen Gewinn verspielt, lassen sie sie fallen. Und auch Robert, der Bürgermeister, der Regie bei der Aufführung führt, ist pleite. Deshalb wendet sich auch Tamara, die hoffte, er würde ihr ein Wellnesshotel bauen, von ihm ab. Ob die Männer es schaffen, ihre Frauen wieder zurückzugewinnen, erfahren die Zuschauer bei der Premiere am Samstag, 11. Februar auf der Bühne im Hotel Hornbüssel. Der Kartenvorverkauf startet am Samstag, 28. Januar, bei Drenkwitz an der Gartenstraße 4 in Bockhorn.
